Rat plant Laternen zwischen Ehrenburg und Wesenstedt

Gemeinde übernimmt Baulast für Straßenstück

Die Gemeinde Ehrenburg will die Baulast für die Neuenkirchener Straße, zwischen der Tankstelle an der Hauptstraße in Ehrenburg und der Kreisstraße 5 im Ortsteil Wesenstedt, von der Samtgemeinde Schwaförden übernehmen. Es handelt sich um ein circa 800 Meter langes Teilstück der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Ehrenburg und Neuenkirchen. Hintergrund ist das Bemühen um höhere Verkehrssicherheit.

Ehrenburg – Mit einer Unterschriftenliste hatten sich Einwohner Wesenstedts beim Ehrenburger Rat dafür eingesetzt, dass die Strecke mit Straßenlaternen beleuchtet wird. „Das ist ein Schulweg, und Eltern haben ein bisschen Angst um ihre Kinder, wenn die in der dunklen Jahreszeit da mit dem Fahrrad fahren müssen“, erläutert Bürgermeister Hans-Jürgen Schumacher. Hinzu komme, dass das Feuerwehrgerätehaus an der Straße auch ein Treffpunkt der Jugendfeuerwehr ist. Das Anliegen sei im Verwaltungsausschuss der Gemeinde auf Unterstützung gestoßen, allerdings: „Solange diese Straße im Eigentum der Samtgemeinde ist, wird da keine Straßenbeleuchtung hinkommen.“

Den Beschluss, die Baulast und das Eigentum für das Straßenteilstück zu übernehmen, fällte der Gemeinderat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung einstimmig, allerdings bei zwei Enthaltungen, stellt Schumacher fest. „Die Straße hat einen moorigen Untergrund und es wird natürlich befürchtet, dass es zu Schäden kommt, die wir dann tragen müssen.“ Neben der Verkehrssicherheit spreche für das Vorhaben: „Wir wollen ja gerne zusammenwachsen als Gemeinde, und die Straßenlaternen wären auch so etwas wie eine optische Verbindung zwischen Ehrenburg und Wesenstedt.“ Es gebe zudem die Idee, die Straße selbst so umzugestalten, dass sich Fußgänger und Fahrradfahrer dort sicherer bewegen können – „wie, dazu würden wir uns gegebenenfalls Rat von Verkehrsexperten holen.“ Der Übertragung von Baulast und Eigentum muss noch der Samtgemeinderat zustimmen.

Was die Gestaltung der Beleuchtung angeht, kamen die Ratsmitglieder überein, einen Ortstermin im Oktober mit Vertretern des Unternehmens „innogy SE“, neuer Vertragspartner für die Straßenbeleuchtungsunterhaltung, abzuwarten. Schumacher: „In der nächsten Ratssitzung lässt sich dann auch etwas zu den Kosten sagen.“

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