Rat wählt Karl-Heinz Schwenn erneut zum Bürgermeister

Scholen: „Führungstrio“ bekommt grünes Licht für weitere Amtszeit

Der Rat der Gemeinde Scholen: Cord-Hinrich Jahn, Karl-Heinz Schwenn, Frank Scharrelmann, Tjard Scharrelmann, Johann Labbus, Anne Eickhoff, Henrick Landwehr, Karl-Heinz Engel, Gemeindedirektor Helmut Denker und Heinz-Willem Kattelmann (von links).
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Der Rat der Gemeinde Scholen: Cord-Hinrich Jahn, Karl-Heinz Schwenn, Frank Scharrelmann, Tjard Scharrelmann, Johann Labbus, Anne Eickhoff, Henrick Landwehr, Karl-Heinz Engel, Gemeindedirektor Helmut Denker und Heinz-Willem Kattelmann (von links).

Scholen – Keine anderslautenden Vorschläge, keine Gegenstimmen: Einmütig votierten die Mitglieder Rates der Gemeinde Scholen für eine weitere Amtszeit von Karl-Heinz Schwenn als Bürgermeister, bestätigten Karl-Heinz Engel als dessen ersten und Cord-Hinrich Jahn als zweiten Stellvertreter.

Es oblag Henrick Landwehr, die konstituierende Sitzung im Anstedter „Dorfkrug“ zu eröffnen – den Staffelstab reichte er nach der Begrüßung dem bisherigen Bürgermeister, der vor der förmlichen Verpflichtung der Ratsmitglieder diese mahnte, insbesondere das Gebot der Amtsverschwiegenheit, das Mitwirkungsverbot und das Vertretungsverbot „wirklich ernst zu nehmen.“ Die Ratsmitglieder, die bei der Kommunalwahl alle auf einem Wahlvorschlag kandidiert hatten, waren sich einig, weder Gruppen noch Ausschüsse zu bilden, erneut Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker als Gemeindedirektor und Achim Hollmann als seinen Stellvertreter zu beauftragen.

Karl-Heinz Schwenn bedankte sich nach seiner Wahl beim Rat und bei den Bürgern der Gemeinde für das Vertrauen: „Es macht einfach Spaß, die fast täglichen Wünsche, Fragen, Anregungen und Bedenken unserer Einwohner abzuarbeiten. Vor allem unser guter Kontakt zu unserer Bevölkerung, Alt und Jung, bei Gesprächen, Feierlichkeiten und anderen Anlässen, ist für beide Seiten immer wieder wertvoll.“ Schwenn sprach von einem anonymen Brief, der ihn vor einem halben Jahr erreicht habe – auf dessen Inhalt ging er nicht ein, ihm sei aber „doch ein bisschen mulmig“ gewesen. „Letztlich hat diese komische Post mich doch zum Weitermachen aufgeputscht.“ Es sei nicht immer einfach, alle Ratsmitglieder, die Verwaltung oder Teile der Bevölkerung mitzunehmen, „aber sich hinsetzen und nichts tun ist absolut nicht mein Ding. Nur gemeinsam können wir die Verantwortung tragen, die wir mit unserer Wahl übernommen haben. Sicherlich wird es auch in Zukunft Meinungsverschiedenheiten geben – aber die gehören zur Ratsarbeit doch einfach dazu. Lasst uns gemeinsam und sorgsam auch weiterhin für die Gemeinde Scholen und zur Zufriedenheit ihrer Einwohner arbeiten und streben.“

Abschied aus dem Rat: Bürgermeister Karl-Heinz Schwenn mit Manuel Bolte und Helmut Riedemann sowie Gemeindedirektor Helmut Denker (von links).

Dem Gemeinderat gehören in der neuen Wahlperiode Helmut Riedemann und Manuel Bolte nicht mehr an. Riedemann war 34 Jahre dabei, hatte zwischenzeitlich auch für einige Jahre einen Sitz im Rat der Samtgemeinde Schwaförden. Im November 1987 rückte er für Irmtraud Logemann in den Scholener Rat nach, erinnerte Schwenn. „Ab 1991 war Helmut unter Hans-Günter Jahn stellvertretender Bürgermeister. Er hat mit drei Bürgermeistern zusammengearbeitet – Fritz Plate, Hans-Günter Jahn, Karl-Heinz Schwenn.“ An vielen wichtigen Entwicklungen in der Gemeinde sei Helmut Riedemann in den 34 Jahren beteiligt gewesen, habe sich etwa vom Anfang bis zum Ende bei der Dorferneuerung und bei der Flurbereinigung eingebracht.

Schwenn sprach ihm namens der Gemeinde herzlichen Dank für seine im Rat geleistete Arbeit aus. Riedemann seinerseits bedankte sich bei der Samtgemeindeverwaltung und den Ratsmitgliedern für „die gute, freundschaftliche Zusammenarbeit. Es wurden viele Entscheidungen getroffen, manche auch kontrovers diskutiert – letztendlich haben wir mehrheitlich immer zum Wohle der Gemeinde entschieden.“

Manuel Bolte gehörte dem Gemeinderat zehn Jahre an – und „ist unser erster Ersatzmann“, so Schwenn. „Manuel war unser Fachmann für Pläne“, besonders bei der Gestaltung des Baugebietes sei er eine große Hilfe gewesen, bedankte sich der Bürgermeister. „Ich hoffe, dass wir mal anklopfen können bei dir, wenn uns etwas auf den Nägeln brennt.“  ab

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