Erschließungsarbeiten gehen voran

Wohnbaugebiet „Zum Oberdorf“: Im Frühjahr können die Häuslebauer loslegen

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Das Regenrückhaltebecken im Baugebiet an der Oberdorfstraße scheint eine beachtliche Größe zu bekommen.

Affinghausen – Einen Badeteich bekommen die künftigen Bewohner des Baugebietes „Zum Oberdorf“ in Affinghausen nicht – die beachtlich große „Grube“, die Mitarbeiter der Firma Koldewei ausgehoben haben, wird das Regenrückhaltebecken. In dem wird wahrscheinlich selten Wasser stehen, schätzt Achim Hollmann, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Schwafördener Samtgemeindeverwaltung, außerdem soll aus Sicherheitsgründen ein Zaun dafür sorgen, dass Kinder es nicht zum Spielen nutzen.

Der Verlauf der Stichstraße mit Wendehammer zeichnet sich bereits deutlich ab, in einigen Tagen kommt Schotter drauf, um als Baustraße zu dienen. Vor dem Endausbau der Straße (mit Asphaltbelag und Parkbuchten) sind erst einmal die Häuslebauer dran – die können im Frühjahr loslegen, kündigt Hollmann an.

Schon im Haushaltsplan 2018 der Gemeinde Affinghausen waren 114.000 Euro für die Oberflächenentwässerung, inklusive Regenrückhaltebecken, und 153.300 Euro für den Straßenbau eingestellt. Die Erschließungsarbeiten, die nun unmittelbar vor dem Abschluss stehen, stockten etwas, berichtet Hollmann: „Die ,innogy‘ beziehungsweise Westnetz hat uns im Sommer ,ein wenig aufgehalten‘, die mussten eine 20-Kilovolt-Leitung im scharfen Betrieb umlegen. Die konnte nicht abgestellt werden, weil sonst halb Affinghausen längere Zeit ohne Strom gewesen wäre.“ Koordinativ sei da eine Stelle in Dortmund zuständig. „Derjenige, der das angenommen hat, ging anschließend drei Wochen in Urlaub, und sonst wusste keiner Bescheid...“ Ende August sollte die Leitung verlegt werden, tatsächlich passierte das Ende September. „Erst dann konnte Firma Koldewei weitermachen.“

15 Bauplätze sind verfügbar, in Größen zwischen 614 und 990 Quadratmetern. Die Grundstücke sind für 31 Euro pro Quadratmeter zu haben, ein „politischer Preis“, so Hollmann, schließlich hofft man im Gemeinderat auf Einwohnerzuwachs. Würde man die Erschließungskosten für das Baugebiet, das die Gemeinde in Eigenregie vermarktet, komplett auf die Käufer umlegen, ergäbe das wohl einen Quadratmeterpreis irgendwo zwischen 40 und 50 Euro, überschlägt der Fachbereichsleiter. Das Interesse daran, in Affinghausen die eigenen vier Wände zu realisieren, ist eindeutig gegeben: Bislang haben die Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung neun Reservierungen notiert, zum größten Teil von Bauwilligen, die ihre Wurzeln in Affinghausen haben.

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