Heimatverein Kirchspiel Schmalförden schildert Touren aus

Farbige Pfeile weisen Ausflüglern den Weg

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In mehreren Teams waren am Wochenende Mitglieder des Heimatvereins in der Gemeinde unterwegs, um die Hinweisschilder zu montieren – hier Vorsitzende Margret Bliefernicht mit Manfred Lehmkuhl, Gerd Dove und Ernst Tonne (von links).

Ehrenburg - Eine Fülle von Schildern mit Pfeilen in unterschiedlichen Farben bringen am Wochenende Mitglieder des Heimatvereins Kirchspiel Schmalförden überall in der Gemeinde Ehrenburg an: Sie sollen künftig Gästen in der Region oder auch Neubürgern den Weg weisen, die die Fahrrad-, Wander- und Spazierstrecken im neuen Touristenflyer nutzen, den der Heimatverein gestaltet hat.

Vorsitzende Margret Bliefernicht hat einen „Prototypen“ des Werkes dabei, das im Mai in Druck gehen soll und den Titel trägt: „Rad- und Wanderwege – Ein Touristenführer durch die Gemeinde Ehrenburg“. Es ist eine Auflage von 2.000 Stück angedacht.

„Die Idee enstand vor zwei Jahren im Rahmen des Wettbewerbes ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ “, erinnert Margret Bliefernicht. „Wir haben festgestellt, dass es so viele schöne Wege in den einzelnen Ortsteilen gibt, die überhaupt nicht ausgeschildert sind.“ Ein Arbeitskreis entwickelte auf Initiative des Heimatvereins daraufhin Routen in unterschiedlichen Längen, auf denen man zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Reize der Landschaft entdecken kann. „Wichtig war uns dabei, möglichst alle Ortsteile mit einzubeziehen“, erklärt Margret Bliefernicht. So gibt es zum Beispiel einen rund 13 Kilometer langen Wanderweg im Bereich Schweringhausen, zu dem der Touristenführer auch Infos über Moor und Natur bereit. Zu jeder Tour gibt es einen kurzen Text mit Erläuterungen, was man links und rechts des Weges zu sehen bekommt.

Außerdem stehen Hinweise auf Gastronomiebetriebe, Kreditinstitute, den Laden im Ort im Touristenführer – allesamt Unterstützer des Projektes, das aber zum größten Teil durch eine der Spenden anlässlich des Jubiläums der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz finanziert wurde. Daher beschloss man im Verein, den Flyer kostenlos an einer Reihe von öffentlich zugänglichen Stellen auszulegen.

„Den vorhandenen Schilderwald wollen wir mit den Hinweispfeilen natürlich nicht vergrößern, wir nutzen, wo immer es geht, Pfeiler, die schon stehen.“ Die Touren, jeweils mit einer anderen Farbe beschildert, sind in der Summe 90 Kilometer lang. „Einige unserer Mitglieder haben schon angekündigt, dass sie alle Wander- und Radtouren einmal komplett ausprobieren wollen“, verrät Margret Bliefernicht lächelnd.

ab

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