30 Aussteller sind auf dem Hof Fehse dabei / Auch am 8. und 15. Dezember geöffnet

Erster „Winterzauber“ lockt nach Sudwalde

Der Greifvogel hielt gern für das Foto still... Foto: Kurth-Schumacher

Sudwalde – Die lauschigen Ecken des Gartens waren mit Lichterketten und wärmenden Holzfeuerstellen beleuchtet, die Tische in der Diele und im Flur des ehemaligen Bauernhauses festlich gedeckt: Melanie Fehse und Tanja Stelloh, Organisatorinnen des „Winterzaubers“, bewiesen bei der Vorbereitung Liebe zum Detail.

Innerhalb von nur elf Wochen hatten sie, mit Unterstützung von Familien und Freunden, ihre Idee umgesetzt, das Potential von Haus und Garten für eine Veranstaltung dieser Art zu nutzen. Initialzündung war die Nachricht, dass Familie Buschmann aus Steinsvorde ihren Weihnachtsmarkt aufgibt. „Vom Tannenhof konnten wir Equipment wie Holzbuden und Lichterketten übernehmen“, sagte Tanja Stelloh. Das größte Problem sei gewesen, Anbieter zu finden, die noch freie Termine haben.

30 Handwerker und Hobbykünstlern aus dem Umkreis von 40 Kilometern konnten sie für ihre Idee begeistern – unter anderem Carola Schulze-Wagenfeld und Heiko Wagenfeld, die ihre Arbeiten aus Näh- und Holzwerkstatt in der Scheune ausgebreitet hatten: „Dieses Wochenende passte es.“ Das Ambiente gefalle ihnen, unterstrichen die Henstedter: „Wir kommen sicher im Sommer noch einmal wieder.“

Zum Aufwärmen bot sich die Kaffeetafel am Kaminfeuer in der Diele an. Die 25 Kuchen und Torten, die das Organisations-Team im Angebot hatte, stammten ebenso wie die vollendete Tischdekoration aus eigener Produktion. „Die persönliche Note ist uns besonders wichtig“, betonte Tanja Stelloh. Dazu gehörte auch der Vortrag von Erwin Haushahn, Vater von Melanie Fehse, am Nachmittag. Er setzte sich ans Keyboard und spielte je nach Stimmung des jeweiligen Publikums ein Repertoire zwischen „Adventsmusik und Westernhagen“ und gab Geschichten aus eigener Feder zum Besten.

Im (Kaffee-)Ausschank hatten die Gastgeberinnen die Adventsmischung der Sulinger Manufaktur „Sulebon“, weitere Sorten boten Dörte Knake und Shambel Seyfu (Café am Stadtsee) zur Verkostung an. „Ob mit Zimtnote, Aroma von Zitronen, Honig oder Trockenfrucht: Der Geschmack ergibt sich allein aus dem Anbaugebiet und der Art der Röstung“, erklärte Dörte Knake: In Sulingen werden Kaffeesorten aus 14 Ländern zum Teil in eigenen Mischungen 17 bis 20 Minuten bei 170 bis 200 Grad geröstet – „echtes Handwerk“, das Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert.

Auch für den 8. und 15. Dezember laden die Initiatorinnen, zwischen 11 und 18 Uhr, zum „Winterzauber“ auf den Hof Fehse an Harmsmeyerweg ein. Der Besuch lohne sich auch für „Wiederholungstäter“, erklärte Tanja Stelloh: „Es werden jedes Mal andere Hobbykünstler und Kunsthandwerker vor Ort sein.“ Am zweiten Advent bestreitet Rainer Wölk (Gitarre, Gesang) das musikalische Rahmenprogramm, am dritten Advent erwarten die Organisatoren die Chorgemeinschaft Mellinghausen. Konstante sind die kulinarischen Angebote und die Besuche des Weihnachtsmanns an den Nachmittagen zwischen 16 und 17 Uhr.

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