„Endlich sünd de Wiever weg“: Neenkarkner Dörpspeeler starten in neue Saison

Ein Gelage läuft nicht nach Plan

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Noch hat die fröhliche Männerrunde gut Lachen...

Neuenkirchen - „Wir brauchen noch eine neue Gardine“, „Soll der Spiegel an die Wand oder nicht?“, „Im Stubenschrank fehlen noch ein paar Tassen“: Die „Neenkarkner Dörpspeeler“ gingen bei der Generalprobe am Mittwochabend an den Feinschliff. Seit dem 13. Juli bereiten sie sich auf ihre aktuelle Saison vor. Jetzt freuen sie sich, dass sich der Vorhang am Sonntag endlich vor Publikum hebt.

Mit dem Lustspiel „Endlich sünd de Wiever weg“ von Marianne Santl (plattdeutsche Übersetzung: Heino Buerhop) haben die „Dörpspeeler“ ein Stück gefunden, das dem Ensemble „auf den Leib“ geschrieben zu sein scheint. Lampenfieber wird insbesondere Gudrun Kramme haben: Sie steht erstmals auf der Neenkarkner Bühne.

Die Geschichte: Tischlermeister Bernd Holzer (Ralf Lüllmann), Bäckermeister Karl Brezel (Wilfried Diederichs) und Küster Lorenz Härtel (Manuel Bolte) können den Ausflug des Landfrauenvereins kaum erwarten. In Abwesenheit ihrer Frauen planen sie ein zünftiges Gelage „mit Programm“. Irmi Härtel (Vanessa Müller) und Renate Holzer (Anja Hoormann) schöpfen Verdacht und sorgen vor: Renates Sohn Simon (Florian Marks) soll in ihrer Abwesenheit auf die Männer aufpassen. Dieser willigt in der Hoffnung auf eine „sturmfreie Bude“ mit seiner Freundin Eva (Ann-Christin Cordes) ein.

Zu dumm, dass sowohl „Moralapostel“ Therese (Marion Dettmer) als auch Tante Rita (Gudrun Kramme) ein Auge auf das Treiben im Hause Holzer haben. Schließlich platzt auch noch der Pastor (Steffen Kellermann) in den Männerabend hinein.

Viele Helfer unterstützten die Bühnenkünstler im Hintergrund: Dazu gehören Ursel Hameister, die den Schauspielern über kleine Textunsicherheiten hinweghilft, sowie Daniela Weiner und Heike Landwehr (Salon Geisler), die als Maskenbildnerinnen im Einsatz sind. Bereits im Vorfeld hatte Kai Wilker das Bühnenbild erneuert, Karin Sindermann sorgte für einen „malerischen“ Ausblick aus dem Kulissenfenster.

In dieser Saison stehen sieben Vorstellungen auf dem Spielplan der „Dörpspeeler“. Für kommenden Sonntag, 1. November, 15 Uhr, laden sie zur Premiere ins Dorfgemeinschaftshaus Neuenkirchen ein, weitere Aufführungen sind für Freitag, 6. November (19.30 Uhr), Sonntag, 8. November (15 Uhr) und Samstag, 14. November (19.30 Uhr) geplant. Bei den Nachmittagsveranstaltungen wird eine Kaffeetafel geboten und der Gemischte Chor Neuenkirchen singt einige Lieder.

Am Freitag, 15. Januar 2016, um 20 Uhr (Büfett ab 18.30 Uhr) und am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr (Frühstück ab 9.30 Uhr) gastieren die „Neenkarkner Dörpspeeler“ im Gasthaus Brand in Scholen. Ursel Hameister (Tel. 04245/223) und Wilfried Diedrichs (Tel. 04241/2921) nehmen Reservierungen für die Aufführungen im Dorfgemeinschaftshaus entgegen, bei ihnen sind auch Karten im Vorverkauf erhältlich. Familie Brand (Tel. 04245/438) freut sich auf Anmeldungen für die Vorstellungen am 15. und 24. Januar.

Zum dritten Mal bestreiten die „Neenkarner Dörpspeeler“ die Silvesterveranstaltung im Stadttheater (31. Dezember, 16 Uhr), den Kartenvorverkauf übernimmt der Kulturverein Sulingen (Tel. 04271/ 1440).

mks

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