Rat Affinghausen verzichtet auf Bildung von Fraktionen

Einstimmig für Köberlein

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Der neue Rat der Gemeinde Affinghausen: stehend v.l. , Helmut Denker, Petra Hische, Holger Brüning, Uwe Hollwedel, Peter Strauß, Thorsten Bremer und Achim Hollmann. Sitzend, v.l.: Johann Buschmann, Walter Delekat, Jürgen Köberlein und Dieter Kafemann. 

Affinghausen - Jürgen Köberlein, der in den vergangenen fünf Jahren an der Spitze des Gemeinderats Affinghausen stand, wird auch in der kommenden Wahlperiode das Amt des Bürgermeisters ausüben. Hierfür erhielt er am Montag auf der Sitzung im Jugend- und Sporthaus das einstimmige Votum des neunköpfigen Gremiums. Seine Stellvertreter sind, wie bisher, Petra Hische und Holger Brüning.

Unter der Leitung von Altersvorsitzendem Walter Delekat wickelte der Rat die ersten Tagesordnungspunkte ab. Nach der Belehrung der gewählten Vertreter, ihre Aufgaben unparteiisch und nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen und die Gesetze zu beachten, verpflichteten Jürgen Köberlein und Gemeindedirektor Helmut Denker die Mandatsträger förmlich per Handschlag.

In einer Schweigeminute gedachte der Rat dem verstorbenen Ehrenbürgermeister Friedrich Schöne. Er war über 30 Jahre im Rat vertreten, davon 15 Jahre als Bürgermeister.

Der Rat verzichtete auf die Bildung von Fraktionen, Gruppen und Fachausschüssen, auch der Beschluss, keinen Verwaltungsausschuss zu bilden, fiel einstimmig. Nachdem der Rat Jürgen Köberlein und seiner Stellvertreterin Petra Hische in offener Abstimmung einmütig das Vertrauen ausgesprochen hatten, standen für den Posten des zweiten Stellvertreters zwei Kandidaten zur Wahl.

Holger Brüning wurde von Uwe Hollwedel vorgeschlagen, Petra Hische nominierte Dieter Kafemann. In geheimer Wahl entschied sich der Rat mit sechs zu drei Stimmen für Brüning.

Laut Beschluss des Rates, der einstimmig für die Zweigleisigkeit der Gemeinde votierte, ist der Bürgermeister auch in der kommenden Wahlperiode „nur Grüß-August“ (O-Ton Köberlein). Wie in der Vergangenheit übernehmen Helmut Denker und Achim Hollmann die Verwaltungsaufgaben, sie wurden unter Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis zum Gemeindedirektor bzw. zum stellvertretender Gemeindedirektor ernannt. Jürgen Köberlein dankte dem Rat für das Vertrauen und äußerte die Hoffnung auf weiterhin gute Zusammenarbeit: „Wir haben das Wohl der Gemeinde im Blick, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.“ Köberlein war nicht der einzige, der eine Runde für die Ratsvertreter und eine Handvoll Zuhörer bestellte. Getränkewart Gerhard Dove war gewissermaßen im Dauereinsatz. 

mks

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