Kreisstraße 3: Nadelöhr Schmalförden

Rat Ehrenburg wünscht Verkehrsschau und Nutzungsbeschränkungen

Der Knüppeldamm in Ehrenburg, mit Blick Richtung Kuhbachbrücke.
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Der Knüppeldamm in Ehrenburg, mit Blick Richtung Kuhbachbrücke.

Ehrenburg – Schöne neue Brücke über den Kuhbach, aber ein altes Problem: Per Navigationsgerät werden Lkw-Fahrer durch Schmalförden gelotst, eigentlich aber ist die Fahrt auf der Kreisstraße 3 für ihr Gewicht nicht erlaubt. Das aber schert manchen Brummi-Fahrer nicht. Dem Vernehmen nach sind es besonders Lkw-Fahrer mit Ziel Torfwerk Wietinghausen.

Der Rat der Gemeinde Ehrenburg hat sich jetzt an den Landkreis Diepholz gewandt und um eine Verkehrsschau gebeten, um die tatsächliche Situation und das Gefahrenpotenzial vor Ort zu besprechen. Und um eine Lösung zu finden. Denn die Nicht-Einhaltung der Tonnagebegrenzung ist nicht allein ein Problem für den Bereich, auch die generelle überbordende Nutzung, weil auch der Hinweis „Anlieger frei“ eher selten beachtet werde, heißt es aus den Reihen des Rates. Das Gremium folgt mit der Bitte um eine Verkehrsschau auch dem Anliegen der Einwohner der Ortschaft Schmalförden, das Ratsherr Wilhelm Meyer bei der jüngsten Sitzung vorgetragen hatte.

Mit „Erleichterung und großer Freude“ habe der Rat der Gemeinde Ehrenburg die Fertigstellung der Brücke über den Kuhbach in der jüngsten Sitzung des Rates zur Kenntnis genommen, kommentieren die Ratsmitglieder das Ende der Bauarbeiten, die aus einem kurzen Weg nur in den Ortsteil einen etwas zeitintensiveren, aufgrund der notwendigen Umleitung, gemacht hatten.

Die Mitglieder des Gemeinderates Ehrenburg seien sich einig darüber, dass die bisher geltende Tonnagenbegrenzung auf der Kreisstraße 3 (Verkehrszeichen 262: Verbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen – darunter der Hinweis „Anlieger frei“) beibehalten werde, auch, um den Schulweg zu sichern. Unter der Adresse Knüppeldamm 12, so heißt die K 3 in Ehrenburg, findet sich die Außenstelle Ehrenburg der Oberschule Schwaförden. Reger Schulbusverkehr und Haltestellen an beiden Seiten der Straße führt der Rat an als sensibles Merkmal für eine mögliche Nutzerbeschränkung.

Ein weiterer sensibler Streckenabschnitt befinde sich im Haus Nummer 12 im Ortsteil Schmalförden. „Hier ist seit zehn Jahren das ‚Kirchenstübchen’ untergebracht, die Tagespflegeeinrichtung des DRK. Es befindet sich direkt hinter einer scharfen unübersichtlichen Kurve, und es gibt dort – besonders zu Beginn und zum Ende der Öffnungszeiten – ein hohes Verkehrsaufkommen“, ist der Rat für diesen Bereich um Gefahrenminimierung bemüht. Und ergänzt zur extrem engen Kurve, die sich in Schmalförden in Höhe Hausnummer 11 befinde: „Ein Begegnungsverkehr zweier Lkw gestaltet sich hier äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich.“

Auf diese Gefahrenstellen sei in mehreren Ratssitzungen hingewiesen worden, nicht zuletzt auch von Anwohnern, stellt Bürgermeister Hans-Jürgen Schumacher fest. „Wir wollen versuchen, diesen Bitten nachzukommen und hoffen auf eine Möglichkeit, den Bereich im Rahmen einer Verkehrsschau vorstellen zu können“, warten die Ratsmitglieder, einen Termin zu bekommen.

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