Ehrenburg: Hinweisschilder auf Hausnummern in Wesenstedt geplant

Keine Radwegsanierung

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Nicht schön, aber wieder verkehrssicher: Der Radweg an der L 341 in Ehrenburg.

Ehrenburg - Eine Enthaltung, zwei Nein- und sieben Ja-Stimmen: Mehrheitlich, nicht einstimmig, fiel das Votum des Rates Ehrenburg für die neue Fassung der Hundesteuersatzung aus.

Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker erklärte dem Gremium, das am Mittwochabend unter Leitung von Bürgermeister Hans-Jürgen Schumacher tagte, wie sich der Rat Affinghausen am Abend zuvor entschieden hatte in Sachen Vergnügungssteuer. Und damit nahm auch der Rat Ehrenburg einstimmig die gewerblichen Tanzverstaltungen aus der Liste der Steuergegenstände heraus.

Uneins war sich der Rat in Sachen Instandsetzung des Radweges an der L341 innerhalb des Ortes. Das Gremium hatte bereits im Dezember 2013 den Beschluss gefasst, den Radweg ab Autohaus Schmidt bis zur Ortsgrenze hin zu sanieren und dafür 45000 Euro eingeplant. Das Vorhaben wurde nun mit Mehrheitsbeschluss zurückgenommen. Die Straßenmeisterei Bassum hat die gröbsten Reparaturarbeiten durchgeführt, der Weg sei nun verkehrssicher, heißt es. Schön sieht anders aus, und es sind weniger die Radler als wohl die Straßenmeisterei selbst, die mit den Maschinen bei Einsätzen, besonders im Winter, den Straßenbelag auf dem moorigen Untergrund beschädigt. Zuständig für die Sanierung des Radweges ist das Land Niedersachsen. Doch aufgrund knapper Mittel ist eine Sanierung des Radweges an der L 341 nicht in Planung. Derzeit. Das Angebot der Kommune, den innerörtlichen Abschnitt zu finanzieren, wenn das Land den außerörtlichen Abschnitt stemmt, wurde nicht angenommen. Die 45000 Euro könne man nun sinnvoller einsetzen, hieß es im Rat. Wann das Land Mittel für die Sanierung frei hätte sei nicht absehbar.

„Es bleibt, beim Land Niedersachsen auf eine Sanierung des Radweges im Bereich der Ortsdurchfahrt in den nächsten Jahren hinzuwirken“, heißt es weiter im Beschlussvorschlag.

Hausnummern gibt es in der Ortschaft Wesenstedt bereits länger. Wo allerdings welche zu finden ist, das ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Analog wie bereits in Öftinghausen und in Schmalförden sollen jetzt Hinweisschilder aufgestellt werden, so der einstimmige Beschluss des Gemeinderates Ehrenburg. Die Kosten für die (Rohr-)Pfosten übernimmt die Kommune, die Schilder die Ortschaft Wesenstedt. Man geht von 50 Pfosten aus und gut 1000 Euro Bruttokosten für den Gemeindesäckel.

sis

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