Dorferneuerung Sudwalde wird verlängert – Gemeinde hofft auf Fördermittel

Fünf Punkte bekommen Priorität

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Einer der fünf Punkte auf der Prioritätenliste der Gemeinde ist die Sanierung des Platzes mit dem Kriegsmahnmal an der Kirche.

Sudwalde - 35 Einzelmaßnahmen waren es, die der dafür gebildete Arbeitskreis in Sudwalde im Jahr 2010 für gemeindeseitige Projekte im Rahmen der Dorferneuerung vorschlug. Was ist zwischenzeitlich davon umgesetzt (und bezuschusst) worden? „Nicht ganz viel“, stellt Bürgermeister Rainer Klusmann trocken fest. „Im Grunde ist der Ausbau der Bürgermeister-Schäfer-Straße das einzige.“ Allerdings wurde einige Wünsche dennoch realisiert, dank des Engagements der örtlichen Vereine und mit Mitteln aus anderen Förderprogrammen.

Die Gemeinde habe ihre Finanzmittel zusammengehalten, um bei positiven Nachrichten vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Sulingen (ArL) den 50-prozentigen Eigenanteil für öffentliche Maßnahmen „gegenhalten“ zu können: „Wenn man eine Zusage bekommt, muss man die Maßnahme ziemlich schnell umsetzen und schlussabrechnen. Zuwendungsbescheide gibt es irgendwann im Laufe des Jahres – erfahrungsgemäß ‚Richtung Herbst‘. Dann wollen alle loslegen, und in der Regel heißt das, dass die Bieter in der Ausschreibung höhere Preise verlangen.“ Die Sanierung von maroden Straßen dominiert die „Wunschliste“ aus 2010: „Es gibt keine andere Fördermmöglichkeit mehr als die Dorferneuerung, um den Ausbau innerörtlicher Straßen bezuschusst zu bekommen“, stellt Rainer Klusmann fest.

Für die jetzt bewilligte Verlängerung des Förderzeitraums bis 2020 hat der Gemeinderat fünf Projekte zusammengestellt, für die mit Priorität Zuwendungen beantragt werden sollen. Darunter der Ausbau der Tepestraße, „es geht um die Sanierung der Oberfläche und der Zustand des Regenwasserkanals ist auch grenzwertig.“ In sehr schlechtem Zustand ist ebenfalls das Klinkerpflaster des Kiebitzweges, den die Gemeinde instand setzen möchte. Ferner soll am Dorfgemeinschaftshaus unter dem Arbeitstitel „Grillhütte“ ein Unterstand entstehen: „Da steht eine Bank im Bereich der Feuerwehr, die auch gut frequentiert wird.“ Ein weiter Punkt ist die Neugestaltung des Platzes mit dem Kriegsmahnmal an der Kirche. Hier ginge es unter anderem darum, dass Pflaster zu erneuern und die Treppe behindertengerecht umzugestalten. Und schließlich geht es um einen Wunsch, der seitens des „Unternehmerstammtisches“ mit Gewerbetreibenden aus Sudwalde und Affinghausen geäußert wurde, die Erneuerung der Informationstafel am Fritz-Tepe-Platz, vielleicht das Aufstellen weiterer Tafeln an den Ortseingängen, mit Werbemöglichkeiten für die Betriebe.

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