Kuhbachquerung in Schmalförden wird neu gebaut / Dauer: zehn Monate

Die alte Brücke ist weg

Die Brücke ist weg und die Umleitung für die nächsten zehn Monate eingerichtet.
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Die Brücke ist weg und die Umleitung für die nächsten zehn Monate eingerichtet.
  • Sylvia Wendt
    vonSylvia Wendt
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Schmalförden – Manche Brückenabrissarbeiten laufen nach Plan: Zu erleben aktuell in Schmalförden. Hier wird die Brücke über den Kuhbach neu gebaut. Die alte ist bereits weg.

Die Querung über den Kuhbach im Zuge der Kreisstraße 3, am Ortseingang des Ehrenburger Ortsteils Schmalförden, sollte bereits im vergangenen Jahr erneuert werden. Wie bei vielen anderen Bauprojekten auch, ergab die Ausschreibung durch den Bauherrn, den Landkreis Diepholz, ein Vielfaches der ursprünglich mit 575 000 Euro angesetzten Kosten.

Im Herbst erfolgte die Ausschreibung erneut, mit anderen Zeiträumen. „Die Maßnahme ist mit 1,1 Millionen Euro vergeben worden“, beantwortet Michaela Setter von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Nienburg, die Frage nach den tatsächlichen Kosten.

Als Hauptgrund dafür, das Bauwerk zu ersetzen, hatte Bernd Fredrich, Teamleiter Straße und Planfeststellung beim Landkreis Diepholz im Fachdienst Umwelt und Straße, die Begrenzung der maximalen Traglast auf 16 Tonnen genannt. Laut Fredrich habe es sich um „die einzige tonnenbegrenzte Brücke im Zuge von Kreisstraßen im Landkreis Diepholz“ gehandelt. Baujahr? Unbekannt, eventuell 1950-er Jahre, eventuell auch früher.

„Die Tragfähigkeit ist nicht mehr beschränkt“, erklärt Michaela Setter im Hinblick auf die neue Brücke. Das neue Brückenbauwerk erhalte, wie der Vorgänger, eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern. Neu ist die Breite des Rad-/Gehweges, der künftig 2,75 Meter misst, die alte Radwegefahrbahn bot nur 1,50 Meter. Und: „Wir haben jetzt nur noch ein anstatt zwei Brückenbauwerke“, erklärt Michaela Setter.

Die Umleitung ist für die Dauer der Bauarbeiten – gerechnet wird mit etwa zehn Monaten, eingerichtet. Sie führt, aus Richtung Anstedt kommend, über die Landesstraße 341 durch Ehrenburg in Richtung Twistringen und auf die Kreisstraße 1 Richtung Schmalförden sowie in der Gegenrichtung, von Sudbruch kommend, ebenfalls über die K 1 bis zur L 341 (Hauptstraße), dort nach rechts Richtung Ehrenburg.

Nach dem Abtragen der alten Brücke geht es jetzt wie weiter? „Es folgen die Herstellung der Rammebene, die Herstellung der Tiefgründung mit Betonrammpfählen, die Betonage der Auflager und die Herstellung der Fahrbahnplatten, dann die Kappen sowie Abdichtungs- und Belagsarbeiten auf der Fahrbahnplatte. Und nach Fertigstellung des Brückenbauwerkes sind Erd- und Straßenbauarbeiten zur Anpassung vorgesehen“, schildert Setter den geplanten Ablauf der Bauarbeiten.

Und antwortet mit einem kurz angebundenen „Nein“ auf die Frage, ob es während der bisherigen Bauarbeiten besondere Vorkommnisse gegeben habe. Das heißt: Keine Funde, kein Goldschatz....

Von Sylvia Wendt

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