Sommerausstellung auf dem Atelierhof „Scholen 53“ länger – und mit Zeitfenster-Reservierung

Dekoratives und Kleidsames von sechs Kreativen

Einige Exponate der Sommerausstellung auf dem Atelierhof Scholen 53: Kleidung mit Siebdruck von Johanna Gramann, ein Schreibbuch, von Sabine Rasper in Leder gebunden, filigrane Häkelarbeiten steuert Irene Bruns bei, Wohnaccessoires aus Holz zeigt Martin Wilmes, Pergamentschmuck gibt es von Hilde Janich und Porzellan mit Intarsien von Sabine Kratzer.
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Einige Exponate der Sommerausstellung auf dem Atelierhof Scholen 53: Kleidung mit Siebdruck von Johanna Gramann, ein Schreibbuch, von Sabine Rasper in Leder gebunden, filigrane Häkelarbeiten steuert Irene Bruns bei, Wohnaccessoires aus Holz zeigt Martin Wilmes, Pergamentschmuck gibt es von Hilde Janich und Porzellan mit Intarsien von Sabine Kratzer.

Scholen – „Ja, sie findet statt“, versichert Buchbindemeisterin Sabine Rasper und meint damit die Sommerausstellung auf dem Atelierhof „Scholen 53“ – „allerdings in deutlich veränderter Form.“

Besucher dicht an dicht seien in diesem Sommer nicht vorstellbar, also hätten sie und Keramikerin Sabine Kratzer entschieden, die Ausstellungszeit auf sechs Wochen auszudehnen, „sodass alle Interessierten die Möglichkeit haben, die ausgesuchten besonderen Stücke der insgesamt sechs Ausstellenden zu sehen.“ Leider könnten dadurch diesmal die vier Gast-Kreativen nicht dabei sein, sie werden im Blog des Atelierhofes (auf www.scholen53.de) vorgestellt.

Irene Bruns, Textildesignerin aus Hamburg, „hat ihre feinen Häkelsachen geschickt. Schon beim Auspacken waren wir ganz aus dem Häuschen ob der feinfühligen Farbkompositionen und der besonderen Materialien wie Maulbeerseide, Cashmere und Mohair“, verrät Sabine Rasper. Johanna Gramann zeigte vor drei Jahren persönlich ihre Kreationen auf dem Atelierhof: „Wer sich ein handbedrucktes Kleidungsstück aussuchen möchte, hat jetzt die Gelegenheit, die neuesten Arbeiten der Berliner Diplom-Modedesignerin anzuschauen.“ Auch Hilde Janich war schon in Scholen zu Gast, „die international renommierte Schmuckdesignerin ist bekannt durch die Verarbeitung des schmuckfremden Materials Pergament. Ihr Gestaltungsreichtum ist schier unerschöpflich und die leichten Ketten und Ohrgehänge sind eine Augenweide für die Betrachter und eine Offenbarung für die Trägerin, denn die Stücke sind kaum zu spüren.“ Martin Wilmes aus Bremen habe sich einen Namen mit seinen ausgefallenen und meisterlich gearbeiteten Möbeln gemacht. „Zur Ausstellung nach Scholen hat er allerdings die Kleinformate gebracht – seine wunderschönen Wohnaccessoires aus Holz. Ob Vase, Schale oder Dose, Holzliebhaber finden auf jeden Fall ihr Lieblingsstück.“

Sechs Wochen Ausstellung, das heißt für Sabine Kratzer, die Produktion für die geplanten Brände in dieser Zeit räumlich einzuschränken – eine Herausforderung, „denn natürlich möchte sie die in den letzten Monaten entstandenen neuen Arbeiten präsentieren. Feine Porzellanarbeiten mit Intarsien und besondere Stücke aus dem Holzofenbrand.“ Sabine Rasper selbst hat sich, nachdem alle Aufträge „abgearbeitet“ waren, an freie Einbände begeben: Unikate in Pergament gebunden, zum „Gebet des älter werdenden Menschen“ von Teresa von Avila, illustrierte Texte von Jesaja und, ganz neu, Pflanzenmonotypien als Briefkarten kündigt sie an, zudem neue Motive zu Schreibbüchern.

Die Ausstellung ist von Sonntag, 2. August bis Sonntag, 13. September zu sehen – coronabedingt bitten Rasper und Kratzer alle Interessierten, „ein Zeitfenster zu reservieren, damit gewährleistet ist, dass sich nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern gleichzeitig in den Räumen aufhält.“ Dies unter Tel. 0 42 45 / 2 67 oder per E-Mail (atelierhof@scholen53.de).

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