„Glücklicher Türke aus Bodenhaltung“

Comedian Serhat Dogan tritt am Samstag in Schmalförden auf

Comedian Serhat Dogan erzählt von seinen Problemen, in Deutschland seinen türkischen Mann zu stehen, und gibt Aufschluss darüber, was er in den letzten Jahren über das Leben in seiner neuen Heimat gelernt hat.
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Comedian Serhat Dogan erzählt von seinen Problemen, in Deutschland seinen türkischen Mann zu stehen, und gibt Aufschluss darüber, was er in den letzten Jahren über das Leben in seiner neuen Heimat gelernt hat.

Schmalförden – Seit 2004 tourt Comedian Serhat Dogan durch die Republik, er ist regelmäßig Gast populärer Fernsehsendungen wie „Mitternachtsspitzen“ (WDR), „Der Blaue Montag Spezial” (SAT1), „Fun Club“ (RTL2), „Nightwash“ (WDR) oder „StandUp Migranten“ (Eins Plus). Am Samstag, 4. Dezember, präsentiert er, auf Einladung von „KulturGut Ehrenburg und umzu“, im Gasthaus Kastens in Schmalförden sein Programm „Glücklicher Türke aus Bodenhaltung“.

„Serhat Dogan, 1974 in Köln geboren, kehrte 1980 zusammen mit Eltern und Geschwistern in die Türkei zurück, wo er seine schulische Laufbahn absolvierte“, teilten die Veranstalter mit. „Von 1996 bis 2003 studierte er Sport an der Ege Üniversitesi, danach folgte seine erste Theaterarbeit in der Türkei. Im April 2004 kam er – nahezu ohne deutsche Sprachkenntnisse – nach Deutschland, wo bereits seine Schwester, Schauspielerin Hülya Dogan-Netenjakob, und sein Schwager, Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob, lebten.“ Zunächst erhielt er ein Visum zur kurzzeitigen Arbeitsaufnahme als Schauspieler (Dogan: „Mein Comedy-Visum“), später Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis; 2010 erfolgte die Einbürgerung in seine zweite Heimat.

„In Deutschland hat er sein Glück gefunden – und zwar da, wo es am unwahrscheinlichsten ist: als Fahrschüler im Dauerstau rund um Köln; als Animateur unter fitnessbegeisterten deutschen Rentnern in Antalya; und als unfreiwilliger Sextourist in Amsterdam. Und dabei hat er wieder einmal festgestellt: Deutschland ist vielleicht nicht das schönste Land der Welt – aber auf jeden Fall das lustigste.“ Dogan erzähle von seinen Problemen, in Deutschland seinen türkischen Mann zu stehen, gebe Aufschluss darüber, was er in den letzten Jahren über das Leben in seiner neuen Heimat gelernt hat.

„KulturGut“ setzt auf 2G plus Test

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, es gilt die „2-G-plus-Regelung“: Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene mit einem tagesaktuellen, negativen Corona-Test. „KulturGut“-Sprecher Bernd Kramer: „Wir bitten die Besucher, das Angebot von Apotheken und Testzentren zu nutzen, das mittlerweile wieder kostenlos ist. Eine Möglichkeit der Testung vor Ort besteht aber auch am Abend vor Ort.“ Darüber hinaus ist eine Anmeldung mit Namen und Kontaktdaten erforderlich (Tel. 0 42 75 / 2 93, Email: info@kulturgut-ehrenburg.de). „Dieses Konzept bietet die größtmögliche Sicherheit“, sagte Bernd Kramer. Die Organisatoren hoffen auf das Verständnis des Publikums.

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