„Bunter Nachmittag“ des Neuenkirchener Heimatvereins kommt sehr gut an

Publikum wünscht Neuauflage

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Die Gruppe „Klangklör“ und Autorin Gertrud Herzog (rechts) unterhielten bestens.

Neuenkirchen - „Wer nicht da war, hat etwas verpasst“: Zu diesem Schluss kam Bernd Hoormann am Ende des „Bunten Nachmittags“, zu dem der Heimatverein Neuenkirchen ins Gasthaus Klaahsen eingeladen hatte. Kopfnicken in der Runde der 50 Gäste – die Veranstaltung am Samstag war gelungen, eine Neuauflage ist ausdrücklich erwünscht.

Durch Zufall sei ein Mitglied des Heimatvereins im Radio auf die plattdeutsche Autorin Gertrud Herzog und das Trio „Klangklör“ aufmerksam geworden, erklärte Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Hinz. Die Anregung, die Künstler nach Neuenkirchen einzuladen, habe man im Vorstand kurzerhand aufgegriffen.

Nach Gesangsbeiträgen des Gemischten Chores Neuenkirchen, der die musikalische Begrüßung übernahm, las Gertrud Herzog aus ihrem Buch „Sommersünn’ un Grummelwolken“. Ihre Geschichten von lustigen, traurigen und nachdenklich stimmenden Begebenheiten sind authentisch. Im Spektrum zwischen Lebensfreude und Weltverdruss lässt sie keine Facette aus – nicht zuletzt darin ist der Erfolg der sympathischen, in Harkebrügge (Landkreis Cloppenburg) lebenden Autorin begründet.

Andrea Kuper (Querflöte und klassische Konzertgitarre), Franz kleine Holthaus (Gitarre und Mundharmonika) – Tochter und Bruder der Autorin – und Musikfreund Achim Bütow (Gitarre) umrahmten die Lesung mit folkigen, klassischen und rockigen Klängen. Das Ensemble „Klangklör“ nahm die jeweiligen Stimmungen der Textbeiträge auf und setzte sie musikalisch um. Neben bekannten Melodien fanden sich in ihrem Programm auch Lieder von Andrea Kuper, die einige Gedichte ihrer Mutter vertont hat.

Beim Abschiedslied „Über sieben Brücken musst du geh’n“ riefen die Bühnenkünstler zum Mitsingen auf – eine Einladung, die das Publikum ohne zu Zögern annahm. Der Heimatverein freute sich über die positiven Rückmeldungen auf die „Premiere“ und darüber, dass die Veranstaltung kein Loch in die Vereinskasse reißt. Manfred Hinz: „Dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Syke und der Spenden aus dem Publikum sind die Kosten gedeckt.“ Angedacht sei, Gertrud Herzog und das Trio „Klangklör“ im Winter des kommenden Jahres erneut einzuladen, möglicherweise in Kooperation mit anderen örtlichen Vereinen: „Der Erfolg macht Mut, das anzugehen.“

mks

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