Beute: VW-Transporter, Baumaschinen und Elektrogeräte

Täter plündern Bauhof und Firma

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Die Einbrecher öffneten gewaltsam ein Wandelement der Bauhofhalle – nach der Spurensicherung durch die Polizei bogen es Mitarbeiter buchstäblich wieder hin.

Schwaförden - Eine große Menge von Maschinen und Elektrogeräten erbeuteten Einbrecher in den Hallen des Bauhofs der Samtgemeinde Schwaförden und der angrenzenden Straßen- und Tiefbaufirma Koldewei an der Steinstraße in Schwaförden – und dazu einen Transporter aus dem Bauhof-Fuhrpark, mit dem sie das Diebesgut fortschafften.

Laut Mitteilung eines Sprechers der Polizeiinspektion Diepholz hat sich die Tat im Zeitraum zwischen Donnerstag, 16.45 Uhr, und Freitag, 6.40 Uhr ereignet haben: „Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zum Betriebsgelände des Bauhofs, öffneten dann gewaltsam die Metall-Fassade der Fahrzeug- und Gerätehalle. Anschließend entwendeten sie einen grünen VW-Transporter mit Ladefläche und orangener Plane, auf dem sie eine größere Anzahl an Arbeitsmaschinen abtransportierten. Aus der angrenzenden Firma entwendeten sie diverses Werkzeug.“ Am Transporter war zum Zeitpunkt des Diebstahls das amtliche Kennzeichen DH-SG 59 angebracht. „Der Schaden ist erheblich, aber kann noch nicht konkret beziffert werden“, heißt es seitens der Polizei, die auf Hinweise von Zeugen hofft: „Wer hat dort verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen, wer kann etwas zum Verbleib des VW-Transporters sagen?“ Hinweise nehmen die Beamten des Polizeikommissariats Sulingen unter Tel. 04271/9490 entgegen.

„Der Pritschenwagen mit aufgeklebtem Wappen dürfte in anderen Gemeinden ja auffallen“, schätzt Helmut Denker. „Sofern er nicht bereits außer Landes ist...“ Den Schaden, der der Samtgemeinde entstanden ist, kann deren Bürgermeister am Mittag noch nicht einschätzen: „Wir suchen immer noch die Quittungen raus. Die Erstzulassung des Fahrzeugs datiert von 2005. Ansonsten haben die Täter aus der Halle komplett alles, was man tragen kann, gestohlen – vom Rüttler über Motorsägen bis zu den gefüllten Benzinkanistern dafür.“

Die Schadenshöhe bei der Firma Koldewei hat Geschäftsführer Simon Kopmann bereits zusammengerechnet: „Rund 35000 Euro, Ausrüstung in der Baubranche ist teuer.“ Vermessungsgeräte, Kanal-Laser, Elektrowerkzeug und Notstromaggregate, unter anderem, gelte es zu ersetzen. Kopmann macht seinem Ärger Luft: „So etwas kotzt mich an – das Geld ist eine Sache, aber dieses Gefühl, beklaut worden zu sein...“ Sein Entschluss steht bereits fest: „Wir werden ganz kurzfristig Kameras mit Bewegungsmeldern installieren, künftig alle Geräte kennzeichnen.“

Wilhelm Koldewei habe ihm übrigens gesagt, dass es in den knapp 30 Jahren, seit er die Firma gründete, das erste Mal ist, dass eingebrochen wurde.

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