Rat beschließt Nachtragshaushalt 2014

Im Ergebnis 700 Euro weniger

Affinghausen - „Das Jahresergebnis verschlechtert sich. Um 700 auf 3200 Euro“, leitete Gemeindedirektor Helmut Denker bei der Sitzung des Gemeinderates Affinghausen am Mittwochabend im Jugend- und Sporthaus seine Erläuterungen zum Nachtragshaushalt 2014 ein. Nichts desto trotz fallen die Steuereinnahmen höher aus, als im ursprünglichen Zahlenwerk prognostiziert. Am stärksten legen die Gewerbesteuereinnahmen zu, steigen um 43300 auf 97700 Euro. Insgesamt sind 48900 Euro mehr, also 458300 Euro an ordentlichen Erträgen aus Steuern zu verzeichnen. Die zu zahlenden Umlagen steigen in der Summe um 44900 auf 382100 Euro. Der Bestand von liquiden Zahlungsmitteln am Ende des Haushaltsjahres wird sich voraussichtlich auf 309980 Euro belaufen, 51300 Euro mehr, als im ursprünglichen Haushaltsplan aufgeführt. Die Ratsmitglieder beschlossen den Nachtragshaushalt 2014 einstimmig.

Die Gemeindestraße „Auf dem Dörriesloh“ hat einen einzigen Anlieger und Nutzer – „und insofern für den öffentlichen Verkehr keinen Nutzen mehr“, stellte Helmut Denker fest. Der Anlieger ist bereit, die Straße beziehungsweise das Flurstück von der Gemeinde Sudwalde zu erwerben. Die Absicht, die Straße mit Wirkung ab dem 1. Februar 2015 einzuziehen, stellten die Ratsmitglieder per einstimmigem Beschluss fest. Sie wird öffentlich bekannt gemacht und anschließend besteht Gelegenheit, etwaige Bedenken gegen die Entwidmung vorzubringen. Kartenausschnitte (Flur 22, Flurstück 16) liegen während der Sprechzeiten im Rathaus der Samtgemeinde in Schwaförden zur Einsichtnahme aus.

Auch in Affinghausen galt es, den Gemeindedirektor neu zu wählen, da Helmut Denkers Amtszeit als Samtgemeindebürgermeister im Oktober endet (die neue schließt sich bekanntlich nahtlos an). „Darf ich auch Vorschläge machen?“, erkundigte sich Bürgermeister Jürgen Köberlein. Was Helmut Denker, mit leicht verwundertem Gesichtsausdruck, bejahte. „Dann schlage ich Wiederwahl vor.“ Dem Vorschlag schlossen stimmten die Ratsmitglieder zu.

Den Brenntag am 1. November „müssen wir leider absagen“, formulierte es der Bürgermeister. Bekanntlich lässt die Landesgesetzgebung bereits seit dem Frühjahr solche Gelegenheiten für die Bürger, ihre Grünabfälle in Rauch aufzulösen, nicht mehr zu, „der Brenntag stand aber noch in unserem Veranstaltungskalender.“ Darin findet sich auch das Affinghäuser Erntefest, das am Sonnabend, 27. September, gefeiert wird. Jürgen Köberlein erkundigte sich bei den Ratsmitgliedern, ob sie damit einverstanden sind, dem Ernteverein für die Ausrichtung der Traditionsveranstaltung einen Obolus aus der Sitzungsgeldkasse zukommen zu lassen – und erntete wohlwollendes Nicken.

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