Affinghausen: Geschwindigkeitsmessanlage wird angeschafft

Bergstraße wird noch in diesem Jahr saniert

Der Gemeinderat Affinghausen beschloss den Kauf einer Geschwindigkeitsmessanlage.
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Der Gemeinderat Affinghausen beschloss den Kauf einer Geschwindigkeitsmessanlage.

Affinghausen – „Das Jahresergebnis für das Haushaltsjahr 2013 weist im ordentlichen Ergebnis einen Überschuss in Höhe von 28 195,19 Euro aus“, heißt es in der Sitzungsvorlage für den Rat der Gemeinde Affinghausen. Dessen jüngste Sitzung am Mittwochabend ist kurz und knapp.

Bürgermeister Jürgen Köberlein ist nicht der einzige, der sich fragt: 2013? Da aber das Rechnungsergebnis passe und sonst nicht wirklich viele Informationen aus dem Jahr rekapituliert werden müssen, folgt der schnelle einstimmige Beschluss, die Entlastung für Gemeindedirektor Helmut Denker zu erteilen.

Und damit zum zweiten Punkt der Tagesordnung zu kommen. Der Kauf der Geschwindigkeitsmessanlage ist ebenfalls ein einstimmiger Beschluss. Etwa 2 500 Euro soll die Anlage kosten und die motorisierten Verkehrsteilnehmer im Bereich der Ortsdurchfahrt sensibilisieren für die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit. Wann sie geliefert und aufgestellt werden kann, ist noch ungewiss. Laut Köberlein geht es um 5 Uhr morgens los in der Ortsmitte mit den Berufsverkehr und ab 16 Uhr wieder, wenn die Arbeitnehmer zurückkehren nach Affinghausen.

Köberlein hieß mit der neuen metallenen Skulptur einen neuen Mitbewohner in der Gemeinde willkommen. Und apropos Gemeinde: „Die Wählergemeinschaft sucht Bürgerinnen und Bürger, die in der Gemeindepolitik mitarbeiten möchten“, erklärte der Gemeindechef. Eingeladen sind alle Interessierten für Montag, 21. Juni, um 19.30 Uhr ins Jugend- und Sporthaus. Die derzeit aktiven Ratsmitglieder mit Bürgermeister Jürgen Köberlein stehen für Informationen über die Ratstätigkeit in Affinghausen bereits im Vorfeld zur Verfügung.

Ob bis dahin schon der erste Pflasterstein eines etwa 230 Meter langen Teilstücks der Bergstraße entfernt wurde, bleibt fraglich. Die Gemeinde hatte bereits im Jahr 2020 65 000 Euro für die Sanierung des Teilstückes zwischen der L 202 und der K 55 eingeplant im Haushalt. Die aktuelle Ausschreibung habe ergeben, dass mit Kosten in Höhe von etwa 56 000 Euro zu rechnen sei, erklärte Bürgermeister Jürgen Köberlein. Der Auftrag sei vergeben an die Firma Koldewei, die für die Arbeiten an dem geraden Teilstück keinerlei Probleme sieht.

Derzeit sei die Firma in der Nachbarkommune Bruchhausen-Vilsen tätig und könne die Arbeiten in Affinghausen in die Planungen aufnehmen – bis Ende August, so die Aussage, könnte sie abgeschlossen sein. Das Pflaster sei total abgängig, erinnerte Köberlein, es werde rausgenommen, die Straße neu aufgebaut und asphaltiert mit dem Ziel, sie tauglich zu machen für die bis zu 40 Tonnen schweren landwirtschaftlichen Maschinen.

Die Straßenbreite bleibe wie gehabt.   sis

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