Affinghäuser Rat spricht über Dorferneuerung

Bergstraße und Amselweg sind dran

Affinghausen - Zwar geht die Dorferneuerung Affinghausen „in die Verlängerung“, bis Ende 2020 – dennoch gilt es für die Gemeinde, sich ranzuhalten, wenn sie noch öffentliche Maßnahmen realisieren und in den Genuss von Fördermitteln kommen will.

Der Ausbau der Feldstraße im Rahmen des Programms ist fast abgeschlossen, stellte Gemeindedirektor Helmut Denker bei der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend im Jugend- und Sporthaus fest. Uwe Hollwedel schlug vor, aus dem Katalog möglicher Projekte jetzt den Ausbau der Bergstraße und des Amselweges in Angriff zu nehmen. Im Falle des Amselweges „sollten wir klären, ob die Anwohner das wollen“, regte Dieter Kafemann an. Bei denen der Bergstraße sieht Walter Delekat eigentlich keinen Klärungsbedarf, „ich bin überzeugt, dass sie die schlechteste Straße ist.“

Bei der Bergstraße geht es um die Erneuerung des Klinkerpflasters auf 170 Metern Länge (zwischen der Landesstraße 202 und der Bokeler Straße), beim Amselweg sollen circa 120 Meter (zwischen der Dörriesloher Straße und der Feuerwehrzufahrt) neu gepflastert werden.

Man war sich einig, beide Maßnahmen ins Auge zu fassen. Die Verwaltung wurde beauftragt, dies planerisch vorzubereiten und den Kostenrahmen zu ermitteln, damit der Rat über die Antragstellung beim Land Niedersachsen entscheiden kann.

„Keine großen Probleme zeichnen sich ab“

Zum Bebauungsplan „Blockheizkraftwerk Grüdsberg“ (wir berichteten) eingegangene Anregungen und Bedenken seitens der Träger öffentlicher Belange und aus der Bürgerbeteiligung fasste Helmut Denker so zusammen: „Keine großen Probleme zeichnen sich ab, bis auf die Oberflächenentwässerung, die gegebenenfalls noch durch einen städtebaulichen Vertrag geregelt werden sollte.“ Uwe Hollwedel erkundigte sich nach den Ausgleichsflächen: „Da steht ,Sukzession‘ – sie werden also sich selbst überlassen und nicht gepflegt, ist das so gewollt?“ Das bestätigte Denker. Der Rat votierte einstimmig für die erneute öffentliche Auslegung des überarbeiteten Planentwurfes nebst Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

1 022,58 Euro (der krumme Betrag ergab sich einst aus der Umrechnung von 2 000 DM) pro Jahr ließ die Gemeinde als Sportförderung dem TSV Affinghausen zukommen – der ging bekanntlich 2016 im FC AS Hachetal auf.  Der Rat beschloss einstimmig, die Summe auf 1 000 Euro „nach unten zu glätten“ und sie künftig den „Hachetalern“ zukommen zu lassen. Ebenso wie den im März 2016 beschlossenen Zuschuss in Höhe von jährlich 450 Euro, gedacht für die Bewirtschaftung des Jugend- und Sporthauses. 

 ab

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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