Feiern und tanzen wie in alten Zeiten

„Benny & the Stuntmen“ geben Abschiedskonzert in Schmalförden

„Wir geben noch einmal alles“, versprechen Horst Wiesch, Manfred Thelen, Nils Wiesch, Günther Janssen, Gerd Becker und Volker Griepenstroh (von links).
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„Wir geben noch einmal alles“, versprechen Horst Wiesch, Manfred Thelen, Nils Wiesch, Günther Janssen, Gerd Becker und Volker Griepenstroh (von links).

Schmalförden – Der Begriff „Kult“ wird inflationär gebraucht – aber für die Musiker, die am Samstag, 2. Oktober, im Schmalfördener Gasthaus Kastens den Tanzboden rocken wollen, trifft er angesichts ihrer langen Karriere und ihres mehrere Generationen umfassenden Fan-Clubs zu: Die legendäre Band „Benny & the Stuntmen“ wird am kommenden Samstag, auf Einladung von „KulturGut Ehrenburg und umzu“, wieder die „Zeitmaschine“ anwerfen – zum allerletzten Mal.

Ihre Wurzeln haben „Benny & the Stuntmen“ in Sulinger Schülerbands der Sechziger. Seit 1970 stehen Günther Janssen (Gitarre), Horst Wiesch (Schlagzeug) und Gerd Becker (Bass) gemeinsam auf der Bühne: zuerst mit den „Black Hats“ – die Band hatte sogar einen Auftritt im Hamburger Star Club – und dann mit „BARK“. Aus Spaß am Rock’n’Roll gründeten sie 1977 „Benny & the Stuntmen“ mit dem Sulinger Gitarristen Klaus Ottow, der wurde 1988 von Manfred „Luffe“ Thelen als Sänger abgelöst. Seit 2000 verstärkt Nils Wiesch die „Oldies“ als Sänger und Gitarrist.

1996 feierte die Band, nach langer Bühnenpause, im Gasthaus Kastens mit Rock- und Popmusik aus den 50-er, 60-er und 70-er Jahren ein spektakuläres Revival und gastierte seitdem im Zwei-Jahres-Rhythmus in Schmalförden. Am 2. Oktober wollen sie ihre „zweite Karriere“ dort beenden, wo sie vor 25 Jahren begonnen hat. Besonders freuen sie sich, dass der Film- und Theatermusiker Volker Griepenstroh, ein Freund aus alten Sulinger Zeiten, am Samstag als Pianist mit von der Partie ist. Das Abschiedskonzert von „Benny & the Stuntmen“, ursprünglich geplant für den 5. Juni 2020, musste aufgrund der Corona-Beschränkungen ausfallen. Auf den neuen Termin haben sich die Musiker intensiv vorbereitet. Sie freuen sich auf ihr „Heimspiel“, das traditionell Treffpunkt für Freunde der Rockmusik und Bekannte aus alten Zeiten ist, und versprechen: „Wir sind gut drauf, wir geben noch einmal alles.“

Auch für die Veranstalter ist das Konzert eine Herausforderung. „Wir haben uns, nach langem Überlegen, für die 2-G-Regelung entschieden; das bedeutet: Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene“, erklärt „KulturGut“-Sprecher Bernd Kramer. Um allen Gästen eine größtmögliche Sicherheit zu bieten, verlange man außerdem einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test, der in Apotheken und Testzentren kostenfrei durchgeführt wird. Die Möglichkeit der Testung besteht auch am Abend vor Ort, Konzertbesucher werden jedoch gebeten, diese Sache schon vorab zu erledigen. Bei diesem Hygienekonzept (2-G und Test) entfalle die Masken- und Abstandspflicht. Und es dürfe getanzt werden.

Die im Frühjahr 2020 verkauften Eintrittskarten sind weiterhin gültig, dennoch ist eine Anmeldung mit Namen und Kontaktdaten unerlässlich (Tel. 0 42 75 / 2 93, E-Mail: info@kulturgut-ehrenburg.de). Die Organisatoren bitten außerdem, sich abzumelden, wenn reservierte Plätze nicht wahrgenommen werden, um Nachrückern die Chance der Teilnahme zu ermöglichen. Die Zahl der Besucher ist auf maximal 200 begrenzt, die Hälfte der Karten ist bereits vergeben. „Es sind einige Hürden, aber wir sind sicher: Das wird ein toller Abend“, heißt es aus der Mitte des Organisationsteams.

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