Betriebsgebäude in Schwaförden soll bald bezugsfertig sein

„Baumhaus“ für die neuen Forstwirte

Das neue Betriebsgebäude aus Lärchenholz ist fast bezugsfertig. Es bietet Platz für die Forstwirte-Ausbildung und Lagerräume.
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Das neue Betriebsgebäude aus Lärchenholz ist fast bezugsfertig. Es bietet Platz für die Forstwirte-Ausbildung und Lagerräume.

Schwaförden –  „Wir liegen in den letzten Zügen“, antwortet Forstamtsleiter Henning Schmidtke, gefragt, wie es denn um die Arbeiten am neuen Heim der Ausbildungswerkstatt bestellt ist. Allen Beteiligten gehe es gut, die Mitarbeiter der Landesforsten freuten sich darauf, dass die neue Betriebsstätte auf dem Gelände am Waldpädagogikzentrum Hahnhorst in Schwaförden bezugsfertig wird.

Die Forstwirtausbildung, ein Schlechtwetterarbeitsplatz für bis zu acht Mitarbeiter, eine Wildkühlkammer und ein Lagerraum finden in dem 480 Quadratmeter großen Gebäude künftig Platz. Grundsätzlich sei es mit diesem Neubau endlich möglich, die bisher eher als Übergangslösungen für die Ausbildung genutzten Unterbringungen in Harbergen und Meemsen unter einem Dach zusammenzufassen. Neben einer deutlich moderneren Werkstatt und einem großen Schulungs- und Sozialraum stehen auch geschlechtergetrennte Umkleiden und Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Sechs Auszubildende erlernen derzeit den Forstwirtberuf bei den Landesforsten.

Ihr Ausbilder ist Forstwirtschaftsmeister Dieter Höfig. Er und auch Marco Becker, Revierleiter der Försterei Erdmannshausen, werden künftig ihre Büros in dem Haus haben.

Untergebracht seien jetzt im „Hahnhorst“ auch alle Geräte, die die Forstwirtauszubildenden im Einsatz haben und die sonst in diversen Scheunen gelagert wurden.

Den Einzug aller erwartet Schmidtke für Februar / März. Das Betriebsgebäude sei fast bezugsfertig, allerdings wolle man keine Hektik aufkommen lassen, zunächst stehe die Holzernte an.

Künftig sei am Standort Waldpädagogikzentrum Hahnhorst in Schwaförden eine persönliche Absprache der Verantwortlichen mit Revierförster Marco Becker erleichtert, weil alle Ansprechpartner auf dem Gelände arbeiten. Die Wegeführung wurde verändert, sodass Fahrzeuge nicht mehr am WPZ und den Sammelplätzen der sonst dort untergebrachten Schülergruppen vorbeifahren müssen. Die seien so in ihren Arbeitsabläufen geschützter.

Am neuen markanten Gebäude aus Lärchenholz steht auch die neue Kadavertonne des Landkreises. Als Prophylaxe gedacht gegen die Afrikanische Schweinepest könne hier, ebenso wie in Schmolte, Brümmerloh und Campen, Schwarzwild und Schwarzwildabfall entsorgt werden (wir berichteten).

Das Lärchenholz für den Bau stamme aus eigenen Wäldern und biete als nachwachsender umweltfreundlicher Rohstoff eine gute Energie- und Umweltbilanz. Für die Außenverkleidung aus dem dauerhaften Material sei ein chemischer Holzschutz unnötig, hatte Pressesprecher Rainer Städing zu Baubeginn bereits mitgeteilt.

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