17 Aussteller sorgen beim Sudwalder Weihnachtsmarkt für buntes Angebot

Hobbykunst und Unterhaltung

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Die Konfirmanden und die Reitsportgemeinschaft Sudwalder Land boten Kindern Stockbrotbacken am offenen Feuer.

Sudwalde - Im Anschluss an den Gottesdienst gab Kirchenvorsteher Wilfried Bröer am Samstag den Startschuss für die Veranstaltung rund um den Kirchturm: „Der Markt ist eröffnet.“ Die Kirchengemeinde hatte zum zweiten Mal Hand in Hand mit Vereinen aus dem Kirchspiel Sudwalde einen Weihnachtsmarkt organisiert – im Wechsel mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Dorfmarkt. „So haben wir in jedem Jahr eine Dorfveranstaltung“, erklärte Pastorin Cornelia Harms. Sie nannte ein weiteres Argument: „Der Platz rund um die Kirche ist einfach schön.“

Begeistern ließen sich von der Idee etwa der Heimatverein und die Feuerwehr, die sich beim Auf- und Abbau der Zelt- und Budenstadt einbrachten, der Schützenverein (Dosenwerfen), die Kameradschaft ehemaliger Soldaten (Knipp-Stand) oder die Reitsportgemeinschaft Sudwalder Land, die zusammen mit den Konfirmanden einen Lagerfeuerplatz eingerichtet hatte, an dem Stockbrot gebacken wurde. Die Kirchengemeinde sorgte zusammen mit den Damen des DRK für eine stattliche Kaffeetafel. Auch ein Auftritt der „Kleinen Plattschnackers“ mit Sketschen durfte nicht fehlen.

17 Aussteller boten ihre Waren an. Wer sich zu Beginn der kalten Jahreszeit mit warmen Socken und Strickmützen eindecken wollte, wurde ebenso fündig wie Besucher, die auf der Suche nach den ersten Weihnachtsgeschenken waren. Marmelade, Likör, liebevoll gestaltete Schutzengel aus Zauberwolle und Adventsdekoration wie Teelicht-Gläser oder handgefertigte Papiersterne waren nur einige Artikel des umfangreichen Sortiments aus heimischen Hobbywerkstätten. Die Kirchengemeinde war mit ihrem Eine-Welt-Stand und einem Angebot an fair gehandelten Waren vertreten.

Marco Wachendorf, Mitarbeiter der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft „Westflügel“ (Syke), bot Erzeugnisse aus den Werkstätten der stationären Einrichtung für seelisch und psychisch beeinträchtigte Menschen an – Strickwaren, Holzarbeiten oder hochwertige papierene Schalen, Schachteln oder Leerbücher mit kunstvoll gefertigten Einbänden: Öffentlichkeitsarbeit für eine Einrichtung, die vielen Gästen des Marktes bislang unbekannt war.

Der Weihnachtsmarkt hatte mit einem plattdeutschen Gottesdienst begonnen. Die Predigt hielt Ursula Menzel, Prädikantin aus Eystrup. Den musikalischen Rahmen steckten der Singkreis unter der Leitung von Dagmar Lübbering und das Bläserensemble um Heinrich Meineke. Im Laufe des Nachmittags lud die Gitarrengruppe Schwaförden zum offenen Singen in die Kirche ein.

„Nicht der Profit, sondern das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund“, sagte Pastorin Cornelia Harms: „Wir wollen einfach einen gemütlichen Nachmittag verbringen.“ Viele Gäste bestätigten, dass dieses Ziel erreicht wurde.

mks

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