DRK Ambulante Pflege Schwaförden wechselt von Scholen nach Schmalförden

„Wir sind mitten im Umzug“

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Valentina Patschin in den ehemaligen Praxisräumen: Lediglich eine Zwischenwand wurde entfernt, um das Wartezimmer zum Besprechungsraum zu vergrößern (links im Bild).

Schmalf./Scholen - Dass beim Kreisverband Diepholz des Deutschen Roten Kreuzes überlegt wird, die DRK Ambulante Pflege Schwaförden aus dem kirchlichen Gemeindehaus in Scholen in das Haus Runge in Schmalförden zu verlegen, war im Sommer 2014 bekannt geworden. Am Donnerstag bestätigte Rebecca Dietzsch, Fachbereichsleiterin Ambulante Dienste: „Wir sind mitten im Umzug.“

In dem Gebäude ist bereits die DRK-Tagespflege „Kirchenstübchen“ ansässig. Der DRK-Kreisverband hat jetzt zusätzlich die Räumlichkeiten der Zweigarztpraxis gemietet, aus der sich die Schwafördener Ärztin Ingeborg Moraitis-Schieren Ende Juni vergangenen Jahres zurückgezogen hatte – die Gemeinde Ehrenburg hatte sich vergeblich um eine Nachfolgelösung bemüht (wir berichteten). „Wenn beide Einrichtungen unter einem Dach vereint sind, hat das den Vorteil, dass sie sich besser ergänzen können“, begründet DRK-Kreisgeschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller den Standortwechsel. „In der Tagespflege gibt es Gäste, die gleichzeitig die Leistungen der Ambulanten Pflege in Anspruch nehmen, eine engere Vernetzung ist sinnvoll.“ Auch Rebecca Dietzsch spricht von Synergieeffekten – dabei gehe es aber nicht um personelle Veränderungen. Dem Team der Ambulanten Pflege Schwaförden gehören, inklusive Pflegedienstleiterin Anna Sadowska, 21 Kräfte an, dem der Tagespflege „Kirchenstübchen“, mit Leiterin Valentina Patschin, 13. Die Inhalte des engeren Zusammenwirkens beider Einrichtungen werde man gemeinsam entwickeln, „in aller Ruhe“, so Rebecca Dietzsch, „zunächst erfolgt in den nächsten Wochen der Umzug – nach und nach, für die Mitarbeiter neben ihren eigentlichen Aufgaben möglichst stressfrei.“

Größere Umbauarbeiten waren nicht erforderlich, Bauunternehmer Günter Wohlers, Eigentümer des Hauses Runge, entfernte lediglich eine Zwischenwand: „Dadurch wurde das ehemalige Wartezimmer vergrößert, das künftig als Besprechungsraum für die Ambulante Pflege dient“, erläutert Valentina Patschin. Der Empfangstresen und eine Küchenzeile werden weiter genutzt. Die Leiterin des „Kirchenstübchens“ teilt sich künftig ein Büro mit Anna Sadowska, wo sich früher das Labor befand. Was aus ihrem jetzigen Büro wird, ist noch nicht entschieden, „wir würden gerne noch einen so genannten Snoozle-Raum einrichten“, überlegt Valentina Patschin. Einen Teil des Mobiliars wird das Team der Ambulanten Pflege aus Scholen mitbringen, zusätzlich werden neue Möbel angeschafft.

Der eigentliche Umzug wird voraussichtlich innerhalb der ersten Oktoberhälfte erfolgen.

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