Über laufende und geplante Projekte

Wasserversorgung Sulinger Land: „Ambitioniertes Programm“

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Der Verbandsgeschäftsführer Andreas Geyer (links, mit Vorsitzendem Reinhard Meyer) beschrieb den „Wasserstand“ aktueller Projekte.

Affinghausen – Von einem „ambitionierten Programm“ spricht Andreas Geyer, Geschäftsführer der Wasserversorgung Sulinger Land: Er informierte die Mitglieder der Verbandsversammlung, die Verbandsvorsitzender Reinhard Meyer am Dienstag im Gasthaus Bensemann in Affinghausen begrüßte, über laufende und geplante Projekte.

Im Bereich Trinkwasser steht unter anderem an, die Leitung in der Ortsdurchfahrt Varrel auf circa zwei Kilometern Länge zu erneuern, für Sulingen ist die teilweise Neuverrohrung an der Kantstraße (300 Meter), Diepholzer Straße (450 Meter), im Bereich Fillerdamm/Bogenstraße/Heideweg (700 Meter), „Am Deepenpool“ (500 Meter) und an der Lönsstraße (200 Meter) in Arbeit beziehungsweise in Planung. Im Zuge des Neubaus der Brücke über den Kuhbach in Schmalförden würden diverse Arbeiten am Bestand anfallen, etwa die Erneuerung des Dükers und die Umlegung von 100 Metern Wasserleitung.

Was die Erschließung von Baugebieten angeht, meldete Geyer: „Still ruht der See.“ Sowohl im künftigen Gewerbegebiet „Vorwerker Heide“ als auch im Baugebiet „Im Südfeld“ der Gemeinde Schwaförden könne man aufgrund der laufenden archäologischen Untersuchungen noch nicht loslegen – „bei uns sind sie jetzt fertig“, warf Schwafördens Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker ein.

Im Bereich Schmutzwasser stehen als „große Brocken“ unter anderem der Faulturm am Klärwerk in Sulingen und das Pumpwerk in Varrel (inklusive etwa zehn Kilometern Druckrohrleitung; wir berichteten) auf der Agenda, für das Projekt „Vorwerker Heide“ ist der Bau von knapp 1,4 Kilometern Druckrohrleitung zum Anschluss an die Sulinger Kläranlage vorgesehen. 

Thema Klärschlammentsorgung: Der Versuch der Kommunen im Landkreis Diepholz, gemeinsam mit der Abfall- Wirtschafts-Gesellschaft (AWG) eine zentrale Verwertungsmöglichkeit zu schaffen, ist gescheitert (wir berichteten). Somit geht die Wasserversorgung Sulinger Land zu „Plan B“ über, der laut Andreas Geyer vorsieht, die Klärschlammentsorgung für einen Zeitraum von zehn Jahren auszuschreiben. Nach Marktinformationen habe man die besten Voraussetzungen, ein Angebot zu bekommen, da die Überdachung des Klärschlammlagerplatzes vorgesehen ist (der Bauantrag ist gestellt), die Belademöglichkeit des Fahrzeugs und eine geeichte Waage vorhanden seien.

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