Ehrenburger Ferienspiele: „Hoffen auf weitere Lockerungen

31. Saison ist eine Herausforderung

Seit 30 Jahren organisieren Privatpersonen aus Ehrenburg und „umzu“ Hand in Hand mit den örtlichen Vereinen in den Sommerferien ehrenamtlich zwei bis drei Ferienspielaktionen pro Woche.  
Foto: Kurth-Schumacher
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Seit 30 Jahren organisieren Privatpersonen aus Ehrenburg und „umzu“ Hand in Hand mit den örtlichen Vereinen in den Sommerferien ehrenamtlich zwei bis drei Ferienspielaktionen pro Woche. Foto: Kurth-Schumacher
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Ehrenburg – Seit 30 Jahren organisieren Privatpersonen aus Ehrenburg und „umzu“ Hand in Hand mit den örtlichen Vereinen in den Sommerferien ehrenamtlich zwei bis drei Ferienspielaktionen pro Woche. Normalerweise steht das Programm schon im April, bedingt durch die Corona-Pandemie lag die Planung wochenlang „auf Eis“. Die 31. Saison der Ferienspiele stellt für Stefan und Daniela Renzelmann und ihr fünfzehnköpfiges Team eine besondere Herausforderung dar.

„Wir haben lange abgewartet, wie sich die Lage entwickelt“, sagte Stefan Renzelmann. Parallel dazu habe er die Vereine angeschrieben und gefragt, ob sie das Projekt auch in diesem Jahr unterstützen. Sie sind laut Daniela Renzelmann zurückhaltend gewesen: „Das ist verständlich, da sie auch eigene Veranstaltungen gecancelt hatten.“

Erfreut sei man über die spontane Bereitschaft des Stephansstiftes, wieder einen Termin zu übernehmen.

Am Samstag entschied das Ferienspiel-Team, trotz des Aufwands und der schwierigen Rahmenbedingungen die Planung des Sommerferienprogramms in Angriff zu nehmen. „Die Kinder sitzen schon lange zu Hause und haben wenig Abwechslung. Wir sollten im Rahmen der Möglichkeiten ein Angebot schaffen“, heißt es aus der Gruppe.

Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker hatte signalisiert, dass aus Sicht der Verwaltung, die für die Ehrenamtlichen traditionell eine Haftpflichtversicherung abschließt, nichts gegen die Durchführung spricht. Voraussetzung ist die Einhaltung der Hygienevorschriften. Mit denen seien auch die Kinder inzwischen vertraut, betonte Marco Löhmann. Die neuen Bestimmungen müssten dann in die Teilnahmebedingungen einfließen.

Klar ist, dass die Familienfreizeit in Goldenstedt nach 30 Jahren erstmals ausfällt. Auch Tagesausflüge per Bus und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind vermutlich nicht zu realisieren. Möglich wären etwa Fahrradtouren oder Bastel- und sportliche Aktionen im Außenbereich.

Sieben Vorschläge haben die Initiatoren bereits auf dem „Zettel“. Alle bisherigen Anbieter werden jetzt noch einmal gebeten, Ideen und Wunschtermine einzureichen. „Wir nehmen das jetzt in die Hand“, unterstrich Stefan Renzelmann.

Da die mehrtägige Goldenstedt-Fahrt und auch das Feuerwehrzeltlager in diesem Jahr ausfallen, werde die Nachfrage entsprechend groß sein, vermuten die Organisatoren der Ferienspiele. Anders als in den Vorjahren werde man Ferienpässe ausgeben und die Teilnehmerzahl an die jeweils geltenden Regeln anpassen.

Renzelmann: „Wir hoffen auf weitere Lockerungen. Und wir werden sicherstellen, dass die Durchführung ‚safe’ ist.“  mks

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