Große Abschlussfeier der Berufsbildenden Schulen im Syker Theater

Schritt auf die Karriereleiter

Vor der Ausgabe der Prüfungszeugnisse verabschiedeten Ludolf Roshop (r.) und Constantin von Kuczkowski (l.) mit Bettina Enders und Günter Gumz zwei langjährige Prüfer, die seit sieben beziehungsweise 30 Jahren in unterschiedlichen Prüfungsausschüssen die Leistungen der Auszubildenden bewerteten. ·
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Vor der Ausgabe der Prüfungszeugnisse verabschiedeten Ludolf Roshop (r.) und Constantin von Kuczkowski (l.) mit Bettina Enders und Günter Gumz zwei langjährige Prüfer, die seit sieben beziehungsweise 30 Jahren in unterschiedlichen Prüfungsausschüssen die Leistungen der Auszubildenden bewerteten. ·

Syke - Von Heiner BüntemeyerZum ersten Mal veranstalteten die Berufsbildenden Schulen Syke eine Abschlussfeier im Stadttheater. Zu den zahlreichen Gästen gehörten auch vier junge Frauen und Männer, die am Dienstagabend als die Besten ihres Jahrgangs auf die Bühne gebeten worden sind: Carmen Repetzky, Torben Nelle, Felix Moldenhauer und Ann-Kathrin Engelke.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Diep-holz, Ludolf Roshop, erwähnte in diesem Zusammenhang die erneut gestiegene Zahl der Ausbildungsverträge und dankte den Betrieben für ihre Bereitschaft, junge Leute auszubilden. „Viele Länder beneiden uns um das duale System der beruflichen Ausbildung“, erklärte er. Von gut qualifizierten jungen Leuten mit Fachwissen und beruflichem Engagement profitierten letztlich auch die Betriebe selbst, meinte Ros-hop und regte sie an, noch mehr Praktikumsplätze zu schaffen, um die Zahl der Abbrecher weiter zu verringern. Den Jugendlichen gab er wiederum den Rat, alle Chancen zur Weiterbildung zu nutzen und das Erlernte mit Freude im Betrieb umzusetzen. „Das lohnt sich nicht nur geistig, das lohnt sich auch fürs Portemonnaie“, motivierte er.

„Arbeite und lerne, dann kannst du gar nicht verhindern, dass etwas aus dir wird“, gab Landrat Cord Bockhop den Jugendlichen als Rat mit auf den Weg. Die Früchte, die sie jetzt mit dem Ausbildungs-Abschluss geerntet hätten, trügen schon die Samen für die nächste Frucht. Sein Dank galt den Ausbildern, Lehrern und Eltern. Er sei froh darüber, dass die Wirtschaft im Landkreis den jungen Leuten alle Möglichkeiten biete, hier glücklich leben und arbeiten zu können. „Vertrauen Sie auf ihre Fähigkeiten und Kompetenz“, empfahl Oberstudiendirektor Horst Burghardt, Schulleiter der BBS. Während der Ausbildung hätten sie Fachwissen erworben, seien gereift und hätten sich verändert. Jetzt seien sie aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen. Die Jugendlichen hätten viele Ratschläge erhalten, gute und gut gemeinte. Jetzt müssten sie selbst entscheiden, welche davon sie annehmen wollen, meinte Carsten Bödeker, Sykes stellvertretender Bürgermeister. Sein Ratschlag: „Bleiben Sie neugierig, kritisch, interessiert und engagieren Sie sich, auch ehrenamtlich.“ Die Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit, Alena Preuß, bat die Betriebe, auch weiterhin auszubilden, um sich für die Zukunft Fachkräfte zu sichern. Die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent beweise die wirtschaftliche Dynamik im Landkreis. Sie sei sicher, dass bei zur Zeit 643 freien Stellen jeder, der von seinem Betrieb nicht übernommen wurde, schnell einen geeigneten Arbeitsplatz finden werde.

IHK-Geschäftsstellenleiter Constantin von Kuczkowski zitierte Mark Twain: „Arbeit ist, was man tun muss, Spaß ist, was man freiwillig macht.“ – Es gehe also um die innere Einstellung zur Arbeit. Wenn diese mit Freude erledigt würde, sei es einfacher, die gesetzten Ziele beharrlich zu verfolgen.

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