Tunnel der neuen Bahnüberführung ab Montag für Radfahrer und Fußgänger passierbar

Schrankenloser Durchgang

Sonntagabend wird der Bahnübergang am Weizenkamp/Nährweg endgültig geschlossen.

Diepholz - (ib) · Der alte Bahnübergang am Nährweg wird am Sonntag, 29. August, gegen 20 Uhr geschlossen. Parallel dazu wird die neue Eisenbahnunterführung für Fußgänger und Radfahrer freigegeben, teilte gestern eine Mitarbeiterin des städtischen Bauamts mit.

Geplant war, dass der alte Bahnübergang erst nach Abschluss der Bauarbeiten geschlossen wird, aber wegen der langen Verzögerung bei der Fertigstellung des neuen Bauwerkes, musste umgedacht und eine Alternative gefunden werden. So ist ab Montag, 30. August, zumindest eine bedingte Durchfahrt möglich. Für Pkw-Fahrer ist diese Lösung aber unbefriedigend, denn sie müssen einen relativ weiten Umweg in Kauf nehmen.

Karsten Hage von der Stadtverwaltung bestätigte: „Spätestens Montagmorgen werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet, dass Fußgänger und Radfahrer den Tunnel der neuen Bahnüberführung passieren können, allerdings ist die genaue Freigabe nicht auf die Sekunde genau planbar“. Gestern sei die Teerschicht aufgetragen worden, so dass es jetzt zügig voran gehe. Die halbe Fahrbahn werde dann abgegrenzt und mit Absperrungen für Fußgänger und Radfahrer gesichert. Da der Tunnel behindertengerecht angelegt ist, müssen auch Rollstuhlfahrer und ältere Menschen trotz des scheinbar erhöhten Anstieges der Strecke keine Bedenken haben.

In der noch andauernden Bauphase läge vielleicht das eine oder andere Steinchen im Weg, was aber zu keiner erheblichen Beeinträchtigung führen werde, erklärte Hage.

Auf dem endgültigem Geh- und Radwegbereich, der 2,50 Meter breit sein wird, ist also in Zukunft ausreichend Platz, um sicher auf die andere Seite zu gelangen. Und auch den Pkw-Fahrern wird mit einer Fahrbahnbreite von 11,50 Metern und einer Länge von rund 46 Metern ein angemessener Raum zur Verfügung stehen, um gefahrlos zu passieren.

Der Termin für die Öffnung des Tunnels für den kompletten Durchgangsverkehr steht allerdings immer noch nicht fest. Vor allem die Anwohner östlich der Bahnlinie, die auf eine Durchfahrt angewiesen sind, müssen ausharren. Eine 21-jährige Anwohnerin ist zusehends genervt: „Ich würde es begrüßen, wenn endlich Klartext geredet wird und wir nicht mehr mit schwammigen Prognosen abgespeist werden, wann die Autos freie Durchfahrt haben. Es ist gut, dass zumindest ab Montag Radfahrer und Fußgänger schneller in den Stadtkern gelangen. Bei Wind und Wetter hab ich früher jeden Morgen vor der Schranke warten müssen, bis ein Zug durchgefahren ist. Das war ziemlich ätzend! Manchmal bin ich klatschnass und halb erfroren in der Schule angekommen. So gesehen freu ich mich besonders für die Schulkinder, die von der Besserung profitieren können. Ich bin mal gespannt, ob die Neuerung hält, was sie verspricht.“

Bleibt also nur zu hoffen, das keine weiteren, größeren Komplikationen auftreten.

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