Fest litt unter der Witterung – und Konkurrenzveranstaltungen / „Bekannte Unbekannte“

Schirm beim Heidebesuch Pflicht

Die Feuerwehr sorgte für Kaffee und Kuchen.

Kirchdorf - (mks) · „So viele Besucher wie sonst sind es wohl nicht“, schätzte Rudolf Hilbig, der den Gästen des gestrigen Heidefestes an seinem Stand Kirchdorfer Sommerblütenhonig anbot. Der Imker hielt einerseits das Wetter, andererseits Konkurrenzveranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung für die Ursache.

Ebenso wie bei allen Freiluft-Veranstaltungen ließen die Besucherzahlen wetterbedingt zu wünschen übrig. Dennoch: Auf dem Heideparkplatz war ein Kommen und Gehen von Besuchern aus der Region, aber auch aus Potsdam, aus Bad Salzuflen, Minden oder Bremen. Heideschäfer Arthur, Symbolfigur der Samtgemeinde Kirchdorf, traf auf einige „bekannte Unbekannte“, die auf einem der Messestände der „DümmerWeserLand Touristik“ in Bremen, Hannover oder Berlin auf die Freizeitmöglichkeiten in der Kuppendorfer Heide aufmerksam geworden waren.

Wer sich trotz der dunklen Regenwolken auf den Weg in die Kuppendorfer Heide machte, kam mit Regenschirm und Wanderstock. Und nicht nur zum Kaffeetrinken. „Wir wollen heute die neuen Rundwege ausprobieren“, sagten Ilse-Marie und Hans Kasper – eine Idee, die die Siedenburger mit vielen Besuchern teilten.

Am Morgen hatten sich bereits 120 Gäste zum Freiluft-Gottesdienst von Pastor Michael Herzer auf dem Festplatz eingefunden. Im Anschluss übernahm der Posaunenchor Kirchdorf unter der Leitung von Erhard Plate den musikalischen Part zum Frühschoppen. Als verlässliche Partner des Heidefestes gestalteten sie nach der kurzfristigen Absage der Akkordeongruppe als „Kirchdorfer Musikanten“ auch das Nachmittagsprogramm.

Während die Erwachsenen nach ihren Spaziergängen auf dem Festplatz bei Musik und kulinarischen Genüssen verweilten, fanden die Kinder am Basteltisch von Birgit Brokate und Helga Falldorf Zerstreuung: Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens Scharringhausen luden ein zum Basteln von Heideschafen und zur Geschicklichkeitsübung an der Negerkusswurfmaschine. Dass das Wetter anders als bei Groß-Events in der Heide üblich nicht mitspielte: Gastgeber und Gäste machten das Beste aus dem Fest.

Zum zweiten Mal lag die Organisation der Traditionsveranstaltung in den Händen der Feuerwehr.

Rund 40 Kameraden aus den Wehren Kirchdorf und Kuppendorf waren im „Sondereinsatz“: Sie schafften sanitäre Anlagen, Stromanschlüsse und überdachte Sitzplätze und übernahmen die Versorgung der Gäste mit Kaffee und Kuchen, Erfrischungsgetränken und herzhaften Snacks. Allein 50 und Torten warteten auf Abnehmer.

Wer sich aus luftiger Höhe ein Bild von der Heideblüte machen wollte, war eingeladen, mit gezücktem Fotoapparat die Gondel zu besteigen, die die Dachdeckerei Köper aus Heerde den Organisatoren unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte. „Dieses Angebot kam bei den Besuchern gut an“, sagte Kirchdorfs Ortsbrandmeister Gerd Kemmann.

Er kündigte an, dass alle Einnahmen aus dieser Aktion der Pakistan-Hilfe zugute kommen sollen.

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