Seit Januar besteht die Kfz-Zulassungsstelle im Stuhrer Rathaus / Von den Bürgern gut angenommen

Von Schildern und Plaketten

Für Andreas Leder und seine Kollegen in der Zulassungsstelle dreht sich seit einem Jahr fast alles um Nummernschilder.

Stuhr - STUHR (sb) · Knapp 40 000 Vorgänge verzeichnet die Kfz-Zulassungsstelle im Stuhrer Rathaus im ersten Jahr. Am 5. Januar 2009 eröffnete die Behörde im Bürgerbüro ihre Türen.

„Das war für uns alle ein besonderer Tag“, blickt Andreas Leder, Leiter des Bürgerservicebüros, zurück. Die Zulassungsstelle wurde dem Bürgerbüro mit drei zusätzlichen Beratungsplätzen zugeordnet.

Mit 3 238 Fällen nimmt die Umschreibung eines Fahrzeugs mit und ohne Halterwechsel den größten Posten ein, gefolgt von Außerbetriebsetzungen (3 225) und den Kurzzeit- und Saisonkennzeichen (1 575).

Auch die Ausgabe der Feinstaubplakette, die seit Januar dieses Jahres in Bremen benötigt wird, haben Andreas Leder und seine Kollegen beschäftigt. 1 400 der grünen, gelben oder roten Aufkleber haben sie 2009 ausgegeben. „Allein 800 davon im ersten Quartal des Jahres“, berichtet Leder.

Die Aufgaben der Stuhrer Zulassungsstelle erfolgen nach Aussage von Andreas Leder „im Auftrag des Landkreises“ sowie in enger Zusammenarbeit mit diesem. Weniger häufig angeforderte Aufgaben werden weiterhin direkt beim Landkreis entweder in Syke oder in Diepholz erledigt. Dazu gehören etwa Ausfuhrkennzeichen oder rote Nummernschilder. „Dass die Entscheidung für die Zulassungsstelle im Bürgerbüro richtig war, bestätigen immer wieder die vielen positiven Äußerungen der Kunden“, sagt der Leiter des Stuhrer Bürgerbüros.

Positiv bewerteten die Antragsteller die Öffnungszeiten der Zulassungsstelle, die rund 43 Stunden pro Woche für die Belange der Bürger erreichbar ist. „Wo findet man schon eine Zulassungsstelle, die freitags bis 17 Uhr für die Kunden da ist?“, fragt Leder. Das Bürgerbüro ist montags von 8 bis 17 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr, mittwochs von 8 bis 13 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Das habe auch zur Folge, dass viele Menschen, die nicht in der Gemeinde wohnen, den Service im Stuhrer Rathaus nutzen. „Viele Bürger kommen aus Weyhe und Syke zu uns, aber auch Durchreisende aus Delmenhorst oder Bremen“, sagt Leder. Bestimmte Leistungen könnten in Stuhr erledigt werden, wenn das Fahrzeug nicht im Landkreis Diepholz angemeldet ist.

„Der Gedanke einer Zulassungsstelle in Stuhr geisterte schon lange durch die Politik“, erinnert sich Bürgermeister Cord Bockhop. Allerdings mussten dafür erst die sachlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Im Bürgerbüro wurde umgeräumt, damit die neue Behörde einen Platz bekommen konnte. Der Parkplatz wurde um über 40 Stellplätze erweitert und die Wege außerdem so verändert, dass der Autoverkehr einmal rund um das Rathaus fahren kann.

Mit rund 100 000 Euro schlugen die Umbauten zu Buche. „Ohne diese Veränderungen hätte es nicht funktioniert“, erläutert Bockhop.

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