Stadt erwartet Salz-Lieferung / Momentan „alles im Griff“

Ein Schiff wird kommen

Dank der Arbeit des Bauhofs sind die Straßen derzeit befahrbar.

Syke - SYKE (neu) · Das Warten soll ein Ende haben: Die Stadt Syke erwartet morgen eine Streusalzlieferung. „Das hat uns unser Händler jedenfalls zugesagt“, sagt Reinhard Ohlmann, stellvertretender Leiter des Bauamts. „Da soll irgendwo ein Schiff kommen und wir mit auf der Liste  stehen.“

Doch schon vor knapp zwei Wochen erwartete der Bauhof eine Lieferung. Wie verlässlich mag die Ankündigung wohl diesmal sein? „Keine Ahnung“, gibt Ohlmann zu.

Zurzeit sei die Lage ohnehin entspannt. Nachdem die Bauhofmitarbeiter, auch mit Hilfe von Fremdfahrzeugen, vor Weihnachten in Syke, Barrien, Gessel und Heiligenfelde einmal alles geräumt hätten, seien die Straßen im Prinzip frei, freut sich Ohlmann: „Und bis Silvester soll ja auch nicht mehr groß Schnee fallen. Wir haben alles im Griff.“

Das sehen einige Syker anders. Immer wieder klingelte dieser Tage im Bauamt das Telefon. Der Schneepflug habe den Schnee auf die gerade geräumten Flächen geräumt, das Räumen sei nicht ausreichend und so weiter. „Mich hat auch eine 89-Jährige angerufen, wir sollen doch mal vor ihrer Tür räumen“, berichtet Ohlmann. „Ihre Vermieterin komme nicht dazu. Aber das ist nun wirklich nicht unsere  Aufgabe.“ Allerdings erinnert die Stadt säumige Streuer schon mal per Brief an ihre Pflichten.

Nach mehreren Meldungen der Polizei, Autos seien an der Gesseler Straße auf die Kreuzungen geschlittert, setzte der Bauhof dort Splitt ein. Auch Lotsand sei eine  Alternative.

„Probleme bekommen wir aber, wenn es Eisregen gibt“, weiß Ohlmann. Dann ist die Stadt auf Salz angewiesen. „Ich hoffe, die Industrie hält ihre Zusagen.“

Aber auch dann gilt lediglich ein eingeschränkter Räum- und Streuplan. Diesen hat die Stadt im Internet veröffentlicht. 14 Abschnitte sind darin ausgewiesen, die vorerst nicht mehr gestreut werden sollen. Der Plan ist aber wegen des Salzmangels derzeit ohnehin vollkommen außer Kraft gesetzt. „Momentan muss aber auch gar nicht gestreut werden“, betont Ohlmann. Sollte es wieder glatt werden, stehen die Hauptverkehrsstraßen, Wege für den Schulbus und Gefällestrecken im Fokus.

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