Hobby-Astronomen und Besucher waren am Sonnabend auf dem Hohen Berg zum Sternegucken

Der Saturn bleibt in den nächsten Monaten

Treffen der Sternegucker auf dem Hohen Berg.

Ristedt - (bt) · Die sieben Hobby-Astronomen und gut 100 Besucher mussten am Sonnabend bei der „Sternennacht“ auf dem Hohen Berg Geduld aufbringen. Die Wolkenschleier schoben sich von Westen her über den Himmel und verdeckten zeitweise die Zielobjekte.

Aber dadurch blieb Zeit, Besucher über den Sternenhimmel, die Konstellation bestimmter Gestirne, Bewegungen der Planeten und Details ihrer optischen Geräte zu informieren.

Lange blieben die Teleskope auf den Osthimmel gerichtet. Dort war der Saturn längst aufgegangen, aber von Schleierwolken verdeckt. Deshalb richteten die Astronomen und Besucher die Blicke immer häufiger in den West- und Südwesthimmel, wo bei hereinbrechender Dunkelheit Sterne durch größere Wolkenlücken schimmerten. Also schwenkten die Teleskope in Richtung „Castor“ und „Pollux“ im Sternbild „Zwillinge“ und auf den hellen „Sirius“. Deutlich war im Teleskop zu erkennen, dass es sich bei „Castor“ um zwei Sterne handelt, die mit bloßem Auge wie ein Stern leuchten. Der nächste Schwenk führte zum verschwommenen Schleier des „Orion-Nebels“.

Aber dann brach endlich der Star durch die Wolken, der „Saturn“. Sofort waren Castor und Pollux vergessen. Eifrig stellten die Astronomen ihre Rohre auf den Saturn ein. Schon bald tauchte die helle Scheibe mit dem charakteristischen Ring auf dem Bildschirm auf.

„Er wird uns die nächsten Monate erhalten bleiben“, erklärte Helmut Prekel, der dieses Treffen zwischen Hobby-Astronomen und Besuchern arrangiert hatte. Sogar aus Scheeßel war ein Kollege zum Hohen Berg gekommen, obgleich der Wetterbericht Wolken vorhergesagt hatte. Aber das Sternegucken war für die Hobby-Astronomen nicht allein ein Grund zu kommen.

„Wir können bei solchen Treffen auch wunderbar miteinander plaudern“, so Prekel. Interessant ist für sie die Vielfalt, denn viele unter ihnen sind Spezialisten. Einige beobachten und fotografieren vor allem die Planeten, während andere Experten für den „Deep Sky“ mit seinen Galaxien, Nebeln und Kugelsternhaufen sind.

Aber die Besucher waren vom Saturn begeistert. Wie weit der von der Erde entfernt ist, wollte einer wissen. „Wenn du Tag und Nacht mit 100 Stundenkilometern fliegst, dann bist du nach 150 Jahren am Saturn“, nannte Dieter Ehmann die „Reisezeit“ zum Saturn.

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