71 Wehrleute im Einsatz

Rinder vor Flammen gerettet

Mittels Radlader und Trecker wurden die schwelenden Erntevorräte ins Freie gebracht und dort abgelöscht.

Ströhen - Aus bislang unbekannter Ursache brach gestern Nachmittag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ströhen in einem Wirtschaftsgebäude ein Feuer aus. Menschen kamen nicht zu Schaden, auch im Gebäude untergebrachte Rinder konnten in Sicherheit gebracht werden.

Gemeldet worden war der Ausbruch des Feuers gegen 13.53 Uhr. Alarmiert wurden die fünf Ortsfeuerwehren aus Bahrenborstel, Holzhausen, Dörrieloh, Ströhen und Wagenfeld. Diese nahmen mit 71 Leuten die Brandbekämpfung auf. Um brennende Erntevorräte im Innern des Gebäudes ablöschen zu können, mussten die Wehrleute Atemschutzgeräte einsetzen. Die Einsatzleitung um Ströhens Wehrspitze mit Wilhelm Hilgemeier und Thomas Luersen achtete darauf, dass diese Einsatzkräfte kurzzeitig wechselten. In ihrer schweren Kluft litten sie besonders unter den hochsommerlichen Temperaturen. Das Termometer streichelte so gerade die 30º-Marke.

Ein Lüfter wurde eingesetzt, um in die brennende Halle Frischluft zu blasen und sie zugänglich zu machen.

„Jungs, vergesst nicht zu trinken“, forderte auch Gemeindebrandmeister Reinhold Summann seine Kameraden auf, Flüssigkeit in Form von Wasser oder Saft zu sich zu nehmen. An Vorrat mangelte es nicht.

Mittels eines Lüfters wurde Frischluft in die Halle geblasen. Erst durch diese Maßnahme wurde es möglich, die brennenden und kokelnden Erntevorräte mittels Trecker und Radlader ins Freie zu transportieren und sie dort abzulöschen.

Doch nicht nur Erntevorräte verbrannten, auch landwirtschaftliche Gerätschaften wie Kipper, Schwader und Förderband wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zudem entstand nicht unerheblicher Schaden am gebäude.

„Aber über die genaue Schadenshöhe sowie die Brandursache können wir zurzeit noch keine Angaben machen“, sagte ein Polizeisprecher kurz vor 16 Uhr vor Ort, als die Löscharbeiten noch liefen. · hwb

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