Mazedonische Nachwuchs-Basketballer für mehrere Tage zu Besuch in Syke

Die Riesen von morgen

Panter auf dem Sprung: Die „Pink Panteri“ aus der Basketball-Akademie im mazedonischen Kumanovo wollen hoch hinaus. Für mehrere Turniere waren die Elf- bis 13-Jährigen jetzt zu Gast in Syke. ·
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Panter auf dem Sprung: Die „Pink Panteri“ aus der Basketball-Akademie im mazedonischen Kumanovo wollen hoch hinaus. Für mehrere Turniere waren die Elf- bis 13-Jährigen jetzt zu Gast in Syke.

Syke - Von Frank Jaursch. „Da konnten sich unsere schon ganz schön viel abschauen.“ Dejan Stojanovski, Basketball-Trainer des TuS Syke, macht aus seiner Bewunderung für den Besuch keinen Hehl. Für mehrere Tage hatte Stojanovski Besuch aus seiner mazedonischen Heimat. Zwölf junge Talente von der Basketball-Akademie „Pink Panteri“ Kumanovo traten hier zu ihrer ersten Turnier-Tour außerhalb des Balkans an.

Günstige Flüge hatten den Trip der Mazedonier kurzfristig ermöglicht, bei gutklassigen Turnieren zeigten die elf bis 13 Jahre alten Talente nun ihr Können. Bei einem Turnier in Syke unterlagen die Besucher der starken TSG Westerstede im Finale hauchdünn, nach einem weiteren Freundschaftsturnier in Bremerhaven konnten sie den Bundesliga-Profis der Eisbären Bremerhaven live bei der Arbeit zusehen – die Basketballer siegten 86:71 gegen den Mitteldeutschen BC.

Bis man den einen oder anderen mazedonischen „Pink Panter“ im Profi-Trikot sieht, dürfte noch einige Zeit vergehen. Doch Stojanovski sieht die Schützlinge seines Kumpels Bojan Zlatkovski auf einem guten Weg: „Sie sind sehr fokussiert, sehr athletisch“, lobt der Syker Basketball-Trainer, der selbst seit einigen Jahren mit der Basketball-Akademie Bremen-Süd eine eigene Einrichtung betreibt.

Talente gibt es sicher auch in Syke und Umgebung. Bis allerdings ein so hohes Level an Spielverständnis und Zielstrebigkeit erreicht wird, dürfte wohl noch so manche Trainingseinheit zu absolvieren sein. Die Unterschiede haben mehrere Gründe: Kumanovo ist Mazedoniens drittgrößte Stadt und hat eine große Basketball-Geschichte, und die Korbjagd ist neben Handball derzeit wohl Volkssport Nummer eins in dem südosteuropäischen Staat.

Heute geht es für die zwölf Jugendlichen und zwei Betreuer zurück in die Heimat. „Es war eine ganz runde Sache“, freut sich Stojanovski über den Besuch, dem – wenn es nach ihm geht – weitere folgen sollen. „Wir hoffen, dass daraus irgendwann eine gute Tradition wird.“

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