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Zeltlager in Barver startet mit kräftiger Dusche

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Kreisjugendfeuerwehrwart Lars Genthe begrüßte die 1 867 Teilnehmer der Jugendfeuerwehren des Landkreises Diepholz und die zahlreichen Gäste. Weil es in Strömen regnete, fasste er sich kurz. Foto: Mühlke
Kreisjugendfeuerwehrwart Lars Genthe begrüßte die 1 867 Teilnehmer der Jugendfeuerwehren des Landkreises Diepholz und die zahlreichen Gäste. Weil es in Strömen regnete, fasste er sich kurz. © Mühlke

Leichter Regen, ein kräftiger Schauer und wieder leichter Regen: Das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren begann mit einer kräftigen Dusche für die Mädchen und Jungen, Veranstalter und Ehrengäste.

Barver – Von Heidrun Mühlke. Ausgerechnet, als sie am späten Samstagnachmittag zur offiziellen Eröffnung auf das Gelände am Ortsrand von Barver marschierten, setzte heftiger Regen aus den dichten grauen Wolken ein, die tief über dem Zeltlagergelände hingen.

Entsprechend kurz fassten sich die Redner mit ihren Grußworten, damit die insgesamt 1867 Zeltlagerteilnehmer aus 52 Jugendfeuerwehren des Landkreises Diepholz sowie die etwa 50 Gäste aus der französischen Partnergemeinde Lezay und die Spielleute der begleitenden Spielmannszüge nicht zu lange im strömenden Regen stehen mussten.

Kreisjugendfeuerwehrwart Lars Genthe begrüßte 552 Mädchen und 851 Jungen, 464 Betreuer sowie die Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehrführung zum 39. Kreiszeltlager. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig, Landrat Cord Bockhop und Rehdens Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch dankten allen Helfern für deren Engagement bei Planung, Organisation und Durchführung eines Zeltlagers dieser Größenordnung. „Schließlich hat sich die Einwohnerzahl von Barver für eine Woche mit den Campern verdreifacht“, so der Landrat. Die widrigen Witterungsbedingungen nahm er mit Humor: „Wenn einer mit Wasser umgehen kann, dann ist es die Feuerwehr.“

In diesem Jahr dreht sich im Camp alles um die erste Mondlandung, entsprechend erhielten die Zeltdörfer ihre Namen: Enterprise, Voyager, Galactica, Tardis, Discovery One und Icarus II. Seit vielen Jahren nimmt der 19-jährige Jannick Kolloge aus Varrel am Zeltlager teil, in diesem Jahr erstmals als Betreuer. „Das Camp macht einfach viel Spaß“, sagte er und freute sich auf ein Wiedersehen mit den Teilnehmern. „Als Betreuer ist es schon ruhiger, als wenn man mittendrin ist“, erklärte er. Aber zum Ende des Zeltlagers sind auch die Betreuer gefragt. Denn dann wird das traditionelle Betreuer-Schlagball-Turnier ausgetragen.

Für die teilnehmenden Mädchen und Jungen haben die Organisatoren der Ortsfeuerwehr Barver täglich ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen feuerwehrtechnischen Wettbewerben zusammengestellt.

Das Zeltlagergelände ist übrigens täglich auch für Besucher geöffnet. „Schaut doch mal herein. Von 9 bis 22.30 Uhr freuen wir uns über Besuch“, laden die Veranstalter alle Interessierten ein, das Camp-Leben in Augenschein zu nehmen. Die Zufahrt ist über die Straße „Am Orte“ möglich.

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