Kaum Einwände zu beachten

Planung für Baugebiet in Wetschen schreitet voran

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Südlich der Sankt-Hülfer-Straße in Wetschen ist reichlich Platz für neue Häuser.

Wetschen - Von Melanie Russ. Die Baugrundstücke in Wetschen werden langsam knapp, doch die Nachfrage ist laut Verwaltung der Samtgemeinde Rehden nach wie vor ungebrochen.

„Wetschen hat sich in den letzten Jahren exorbitant entwickelt“, freut sich Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch. Um diese Entwicklung fortzuführen, soll südlich der Sankt-Hülfer-Straße, westlich an die vorhandene Bebauung angrenzend eine landwirtschaftliche Fläche in Wohnbaugebiet umgewandelt werden. Die dafür erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans läuft derzeit.

Am Montagabend votierte der Planungs-, Bau-, Straßen- und Umweltausschuss der Samtgemeinde einstimmig dafür, den Änderungsentwurf inklusive der Abwägungen der Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange erneut öffentlich auszulegen. Im Rahmen der Beteiligung der Bürger wurden laut Verwaltung keine Anregungen oder Bedenken geäußert. Die Stellungnahmen von Bundeswehr, DB Netz und mehreren Behörden des Landkreises Diepholz wurden in den aktuellen Änderungsentwurf eingearbeitet.

Platz für etwa 40 Häuser

So hatte die Untere Naturschutzbehörde des Fachdienstes Kreisentwicklung unter anderem angemahnt, dass den Planungsunterlagen der Bericht einer Umweltprüfung anzufügen ist, was auch geschehen ist. Außerdem wurde im Änderungsentwurf die Abdichtung des Regenrückhaltebeckens zum Untergrund hin festgelegt, da sich der Bereich in einem Wasserschutzgebiet befindet. Das koste zwar mehr Geld, sei aber unproblematisch, erklärte der Samtgemeindebürgermeister in der Sitzung.

Laut Bloch wird in dem neuen Wohnbaugebiet Platz für etwa 40 Häuser sein. Außerdem ist – bei entsprechendem Bedarf – langfristig die Errichtung einer Kindertagesstätte vorgesehen. Die Flächen sind bereits im Besitz der Gemeinde Wetschen.

Der Samtgemeindebürgermeister ist zuversichtlich, dass das Änderungsverfahren bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden kann. Nach der Ernte 2019 sollen die Baustraßen errichtet werden. Bloch: „Ich denke, das schaffen wir.“

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