Hardemann: „Wir sind im Zeitplan“

Aufbau für das Kreiszeltlager: Viel Arbeit, aber auch viel Spaß

Besprechung zur Lagernovela (v.l.): Mathis Kropp, Chantal Drescher, Andreas Hüsker, Marilena Friebe, Ribanna Hüsken, Franziska Bülker, Sophia Wenk, Tessa Hohmann, Anna Weifels und Nico Weifels. Foto: Feuerwehr Barver
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Besprechung zur Lagernovela (v.l.): Mathis Kropp, Chantal Drescher, Andreas Hüsker, Marilena Friebe, Ribanna Hüsken, Franziska Bülker, Sophia Wenk, Tessa Hohmann, Anna Weifels und Nico Weifels.

Barver - Wo gestern noch grün bewachsene Äcker ganz unscheinbar links und rechts der Straße „Im Felde“ lagen, soll ab heute im Laufe nur weniger Tage ein kleines Dorf entstehen. Denn dort wird die Ortsfeuerwehr Barver vom 6. bis 14. Juli das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren ausrichten. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Ortsbrandmeister Dirk Hardemann während eines Treffens des Leitungsteams, das alle Aktivitäten der anderen 17 Fachbereiche koordiniert.

Knapp 60 Jugendfeuerwehren erwarten die Veranstalter, darunter auch eine Abordnung aus der französischen Partnergemeinde Lezay. Für sie alle müssen die Mitglieder der Feuerwehr Barver und ihre unzähligen Helfer in den nächsten Tagen eine komplette Infrastruktur aufbauen. Es sei ziemlich mutig von den Barveranern gewesen, dass sie sich zur Ausrichtung des Zeltlagers bereit erklärt hätten, sagt Matthias Thom, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr, vor diesem Hintergrund. Denn üblicherweise könnten Feuerwehren die örtlichen Sportanlagen oder Schulen nutzen. Strom, Wasser, Unterkünfte – das alles muss in Barver herangeschafft werden. „Das ist eine große Herausforderung. Aber Barver zeigt, dass es geht“, lobt Matthias Thom. Auch Holztische und -bänke werden eigens für das Zeltlager gebaut.

Heute und morgen sollen die Vorarbeiten auf dem Platz erfolgen, damit der Aufbau spätestens am Montag beginnen kann. Dafür verantwortlich sind die Mitarbeiter des „Bauhofs“ der Ortsfeuerwehr – der personell stärksten der insgesamt 18 Fachbereiche. Jeder ist in der Vorbereitung und auch während des Zeltlagers für einen bestimmten Bereich verantwortlich.

So kümmern sich zwei Gruppen speziell um die Ausrichtung der Wettbewerbe an Land und auf dem Wasser, eine weitere organisiert einen Workshop, in dem auch wieder die beliebten Schlauchstühle gebaut werden können. Für die Cafeteria gibt es eine Tag- und eine Nachtschicht, denn wenn für die Jugendlichen Nachtruhe herrscht, sollen sich die Betreuer dort zu späterer Stunde zusammensetzen und austauschen können.

Viele helfende Hände haben bereits Tische und Bänke für den Dorfplatz gefertigt, auf denen die Jugendlichen und ihre Betreuer entspannen können.

Ein weiterer Fachbereich ist für den Dorfplatz zuständig. Er fungiere als Sammelpunkt mit Cocktailbar und Speisen. „Da spielt sich das meiste Leben ab“, erklärt Andreas Hüsker vom Leitungsteam. Lebendig wird es sicherlich auch beim täglichen Abendprogramm zugehen, für das natürlich ebenfalls ein eigenes Team zuständig ist, ebenso wie für den Nachtorientierungsmarsch, Essensausgabe, Spülmobil, Einkauf, Festzelt, Sponsoring, Kasse und Lagerzeitung.

Das Personalbüro ist für die Betreuung der Helfer zuständig. Und davon gibt es jede Menge. Nach der ersten Infoveranstaltung hätten sich etwa 300 Helfer angemeldet, inzwischen seien es mehr als 600. „Darüber sind wir sehr froh“, betont Dirk Hardemann. Vor allem in den letzten Wochen habe sich einiges getan.

Dank an Landwirte und Flächeneigentümer

Einen besonderen Dank richtet der Ortsbrandmeister an die Landwirte und Flächeneigentümer, die ihre Grundstücke für das Zeltlager zur Verfügung gestellt hätten, ohne zu murren, und an den örtlichen Angelverein, auf dessen Gewässer einige Wettbewerbe ausgetragen werden.

„Es ist sehr anstrengend, weil jeder jeden Tag damit beschäftigt ist“, beschreibt Andreas Hüsker die Arbeit des Leitungsteams so kurz vor Beginn des Zeltlagers. „Man muss den Kopf überall haben. Aber es macht auch großen Spaß, denn wir sind eine tolle Truppe.“ Auch die zahlreichen Helfer freuten sich, dass es jetzt endlich losgeht und sie ihre Aufgaben zugewiesen bekommen, so Hüsker. Die Briefe, in denen die Helfer erfahren, wo sie eingesetzt werden, sollen an diesem Wochenende rausgehen.

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