Verein erhält mehr Unterstützung für Projekt

„Unser Bruch“ auf dem richtigen Weg

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Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch (stehend) informiert über Möglichkeiten, den gewünschten Radweg in der Prioritätenlisten nach oben zu schieben. 

Düversbruch - Zur inzwischen dritten Jahreshauptversammlung trafen sich annähernd 50 Mitglieder des Vereins „Unser Bruch“ im Gasthaus Nüßmann-Neumeier. Vorsitzender Friedhelm Wiegmann freute sich über das nach wie vor große Interesse der Mitglieder am Projekt Fahrradweg im Bruch. In seinem Jahresbericht sprach er von einem alles in allem sehr gut verlaufenen Jahr.

Man komme dem gesetzten Ziel Stück für Stück näher. Der Vorstand habe mit anderen Interessengemeinschaften wie dem Verein „Lückenschluss Pickerdamm“ aus Dinklage Informationen und Tipps zur Umsetzung der Projekte ausgetauscht. Ebenfalls sehr positiv sei die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch und Fachdienstleiter Bernd Hardemann habe man bei der Straßenbaubehörde in Nienburg ausgelotet, wie man am besten den Status „Vordringlicher Bedarf“ erhalten könne. Bloch empfahl, das Planfeststellungsverfahren beziehungsweise den Erwerb der benötigten Flächen abzuschließen. Wenn der Verein dies zu einem großen Teil abgeschlossen habe und der Straßenbaubehörde vorlegen könne, wüchsen die Chancen enorm, in der Prioritätenliste weiter nach oben zu gelangen.

Die Mitgliedsgemeinden Rehden, Hemsloh und Wetschen haben im Haushaltsplan je 15 000 Euro bereitgestellt, um „Unser Bruch“ bei der Realisierung zu unterstützen. Mit den Mitteln soll ein großer Teil des Grunderwerbs eigenständig getätigt werden. Ein Betrag in gleicher Höhe werde von der Samtgemeinde folgen, sicherte Bloch zu. Vorsitzender Friedhelm Wiegmann dankte den Gemeinden für die Unterstützung.

Neben der Beschäftigung mit dem Projekt Fahrradweg rührten die Mitglieder bei diversen Veranstaltungen kräftig die Werbetrommel, um weitere Unterstützer zu gewinnen. Inzwischen habe sich der Verein einen gewissen Bekanntheitsgrad erarbeitet, vermehrt werde man auf der Straße von interessierten Bürgern angesprochen, so Wiegmann.

Dem Bericht des Schatzmeisters Wilhelm Nordloh war zu entnehmen, dass der Verein einen Grundstock für die Finanzierung gelegt hat, weitere Mitgliedsbeiträge und Spenden aber dringend nötig sind, um auch nur annähernd eine Summe vorweisen zu können, mit der der Verein adäquat arbeiten kann. Seitens der Kassenprüfer bescheinigte Walter Eggerking eine vorbildliche Kassenprüfung und beantragte die Entlastung des Vorstands. Als neue Kassenprüfer wählten die Versammlungsteilnehmer Hartmut Bloch und Helmut Kappe.

Das gesteckte Ziel von 200 Mitgliedern bis Ende 2017 habe man mit 207 erreicht. Der zweite Vorsitzende Benjamin Kappe berichtete, dass im vergangenen Jahr neben 20 fördernden und acht aktiven Mitgliedern auch vier Firmen gewonnen wurden, die künftig am Strang „Radweg im Bruch“ mitziehen werden.

„Das Jahr 2018 wird für uns ein arbeitsreiches Jahr werden“, blickte Wiegmann abschließend nach vorn. Es müssten viele Termine wahrgenommen und viele Fragen beantwortet werden, um bei der nächsten Jahreshauptversammlung sagen zu können: „Wir sind unserem Ziel wieder ein großes Stück näher gekommen.“ 

vm

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