Susanne Best ist neue Leiterin der Kontaktstelle für Tagespflegepersonen

Fortführung des „Rehdener Modells“

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Herzlicher Empfang und wehmütiger Abschied: Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch (r.) sowie (v.l.) Fachdienstleiter Zentrale Dienste, Ralf Lammers, Dörthe Kruse und Jettina Henke vom Fachdienst Bürgerdienst überreichen Blumen an Michaela Klaff und Susanne Best.

Rehden - Von Marcel Jendrusch. Familie und Arbeit sind oft nur schwer unter einen Hut zu bekommen. Tagesmütter nehmen im oftmals hektischen Alltag eine immer wichtigere Rolle ein. In der Samtgemeinde Rehden war Michaela Klaff sei 2011 alleinige Leiterin der Kontakt- und Vermittlungsstelle für Tagespflegepersonen. Am Montag wurde sie offiziell verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Susanne Best.

Best weiß, dass sie in große Fußstapfen tritt. „Du hast deine Arbeit mit deiner offenen und warmherzigen Art wundervoll gemacht“, lobt sie ihre Vorgängerin. Prompt kam Lob zurück: „Die Samtgemeinde hätte keine bessere als dich finden können“, erklärt Klaff mit Überzeugung.

Die Beiden kennen und schätzen sich seit Langem, arbeiten schon viele Jahre als Tagesmutter. Mit Susanne Best ist jemand in der Verantwortung, der sich auskennt: Sie leitet parallel zur neuen Position in der Samtgemeinde Rehden auch weiterhin die Kontakt- und Vermittlungsstelle der Samtgemeinde Barnstorf.

„Ich möchte das Ohr, ebenso wie Michaela, ganz nah an den Bedürfnissen von Kindern, Eltern, und Tagesmüttern haben“, erläutert die neue Leiterin das Grundverständnis ihrer Arbeit. Dass alle Tagesmütter auch untereinander ein gutes Verhältnis haben, freut sie sehr. Das von Michaela Klaff eingeführte wöchentliche Treffen von Betreuern und Kindern möchte sie beibehalten. „Dadurch ist niemand isoliert. Die Vernetzung hilft den Tagesmüttern, ihre Aufgabe noch besser zu machen.“ Auch für die Kinder sei dieses „Rehdener Modell“ gut. Falls diese, beispielsweise aus Vertretungsgründen, von einer anderen Person betreut werden müssten, würden sie die Vertretung durch die Treffen oft schon kennen.

Über die Kontakt- und Vermittlungsstelle der Samtgemeinde Rehden werden zurzeit 35 Kinder von zehn Tagesmüttern betreut. Die Zahlen erstrecken sich jedoch nicht nur auf das Rehdener Gebiet, zehn Kinder und vier Mütter leben außerhalb der Samtgemeinde. Bedarf an weiteren Betreuern gebe es immer. „Durch die Baugebiete in unserer Samtgemeinde hoffen wir auf viele Familien mit Kindern. Die Zahlen sehen gut aus“, freut sich Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch.

Auch Klaff und Best werben für die Tätigkeit. „Neben einem speziellen Kursus nimmt das Gesundheitsamt auch Haus oder Wohnung von Bewerbern unter die Lupe“, sagen beide. Ein nicht eingezäuntes Grundstück an einer Bundesstraße oder ein Gartenteich ohne Absicherung seien typische „No-Gos“. In solchen Fällen müsse nachgebessert werden.

Die Kontaktstelle ist unter der Telefonnummer 05446/20929 oder auch mittels E-Mail an kindertagespflege@rehden.de erreichbar.

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