Stück der Plattdeutschen Bühne Rehden feiert Premiere

Laienspieler begeistern mit „Een plietschen Cousin“

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Jede Menge Trubel auf der Bühne der „Ratsstuben“: „Een plietschen Cousin“ feierte am Sonntag Premiere.

Rehden - Von Volker Menge. „Fast ausverkauft“, meldeten die Macher der Plattdeutschen Bühne Rehden am Sonntag. Das war eine Premiere nach Maß, waren sich die Zuschauer in den Rehdener „Ratsstuben“ einig. Mit dem plattdeutschen Theaterstück „Een plietschen Cousin“ von Klaus Kern präsentierten die Feierabendmimen den Besuchern ein turbulentes, witziges, aber auch durchtriebenes Theaterstück der Extraklasse.

Zum Inhalt: Die Dorfhelferin Hanna versorgt die Männer-WG des Bauern Anton Brunner und dessen Knecht Leopold mit dem Nötigsten und möchte nebenbei dem frauenlosen Zustand auf dem Hof abhelfen. Gleichzeitig taucht die herrische Cousine vom Knecht auf, die den Hof vereinnahmen will. Wird es Knecht Leopold gelingen, die geldgierige Verwandtschaft wieder los zu werden?

Auf die Frage, nach welchen Kriterien ein Theaterstück ausgewählt wird, antwortete der Vorsitzende der plattdeutschen Bühne, Heiner Kopmann: „Wir schauen erst einmal, welche Spieler uns zur Verfügung stehen, danach werden dann einige Stücke ausgewählt und diskutiert bis schließlich ‚das perfekte Stück‘ für die neue Saison gefunden ist.“

Nicht ganz ohne Stolz erwähnte Kopmann, dass es den Spielern gelungen ist, mit Karina Bollhorst und Malte Rommel gleich zwei neue junge Laienspieler für die laufende Spielzeit gewinnen zu können. „Und genau das ist die Mischung, die wir uns wünschen. Von den alten Hasen, die schon weit mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung haben, bis zu den absoluten Neueinsteigern. Und wenn das Ganze so harmoniert wie bei diesem Stück, dann kann man schon nach der Premiere von einem erfolgreichen Start in die Theatersaison sprechen.“

Wäre es nicht bekannt gegeben worden, dass die beiden genannten erstmals auf der Bühne stehen – es wäre sicherlich niemanden aufgefallen. „Absolut routiniert meisterten Karina wie auch Malte ihnen auf den Leib geschneiderten Rollen mit Bravour“, so Kopmann.

Weitere Interessierte, von Jung bis Alt, die sich der plattdeutschen Bühne Rehden anschließen möchten, seien jederzeit herzlich willkommen. „Natürlich möchten wir hier jetzt nicht alles verraten. Wer wissen möchte, ob der frauenlose Zustand auf dem Hof frauenlos bleibt, oder ob es einen passenden Deckel zum Topf gibt, ist eingeladen, sich an einem der folgenden Termine die Antwort anzuschauen. Gespielt wird am Freitag, 12. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 14. Februar, 15.30 Uhr; Mittwoch, 17. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 21. Februar, 15.30 Uhr; Mittwoch, 24. Februar, 20 Uhr und am Freitag, 26. Februar, 20 Uhr.

Bei den Nachmittagsveranstaltungen wird jeweils ab 14.30 Uhr eine Kaffeetafel angeboten, bei den Abendveranstaltungen ab 18.30 Uhr gilt eine kleine Theater-Menükarte. Wer sich seinen Platz telefonisch sichern möchte, kann dies in den „Ratsstuben“ unter Telefon 05446/99340 werktags zwischen 8 und 17 Uhr tun.

In dieser Theatersaison spielen Heiner Kopmann als Bauer Anton Brunner, Ralf Sommer als Knecht Leopold, Malte Rommel als Automechaniker Fred, Heike Tenschert als Dorfhelferin Hanna, Johanne Hüllmann als Sommergast Eva Huber, Anke Sommer als Großbäuerin Dora Dummer, Ulrich Wilms als Doras Ehemann Gustav, Karina Bollhorst als Tochter Maria von Dora und Gustav und Rita Schmidt als heiratslustige Witwe Agnes.

Des Weiteren dabei sind Christine Reckmann und Gabi Bünte als Souffleusen, Ingrid Kuhlmann ist zuständig für die Maske, Horst Sommer und Walter Hartlage haben den Bühnenbau übernommen, durchs Programm führte Heinrich Koch.

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