Rat Dickel legt Verkaufspreis fest

Sieben neue Bauplätze in Dickel 

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Im Bereich Am Felde in Dickel entstehen sieben neue Bauplätze. Der Quadratmeterpreis beträgt 28 Euro.

Dickel - Der Rat der Gemeinde Dickel hat den Bebauungsplan Nr. 6 „Am Felde“ einschließlich Begründung und umweltplanerischer Fachbeitrag als Satzung beschlossen. Für die im Rahmen der Offenlegung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingegangenen Stellungnahmen wurden vom Planungsbüro Abwägungsvorschläge erarbeitet. Diese sind in den Vorschlag für die Endfassung der Planzeichnung, der Begründung und des Umweltplanerischen Fachbeitrag aufgenommen. „Das ging relativ einfach, es gab keine Probleme“, sagte Gemeindedirektor Hartmut Bloch.

Es entstehen somit sieben neue Bauplätze. Die im Bebauungsplan „Am Felde“ für die weitere Erschließung und die anstehende Bebauung erforderliche Planstraße erhält auf Beschluss des Rates den Namen „In den Feldgärten“.

Wie Gemeindedirektor Hartmut Bloch ausführte, wird laut Tiefbauingenieur die Erschließung des Gebietes insgesamt sehr teuer. Ermittelt wurden für die Baustraße, den Regenwasserkanal und die Schmutzwasserbeseitigung 205 000 Euro. Vor allem die Regenwasserkanalisation mit der notwendigen Anbindung an den Dickeler Hauptgraben und die Schmutzwasserkanalisation wirkten sich hier aus. Letztere sei allerdings nicht von der Gemeinde, sondern von der Samtgemeinde in Höhe von 61 000 Euro zu tragen. Sie wirke sich nur sekundär auf den Kaufpreis für die Grundstücke aus.

Um kostendeckend zu arbeiten, ergebe sich ein Quadratmeterpreis von 40 Euro. Unter Berücksichtigung des Fehlbetrages für die Schmutzwasserkanalisation wären das sogar 49,50 Euro. Mitentscheidend für den relativ hohen Quadratmeterpreis sei die verhältnismäßig geringe Baulandfläche von insgesamt 8 006 Quadratmetern.

In Dickel werde sich selbst ein kostendeckender Preis von 40 Euro kaum verwirklichen lassen. „Wir sollten uns in Richtung Barver orientieren. Dort wurde für das Baugebiet „Am Bahnhof“ ein Preis von 28 Euro pro Quadratmeter festgesetzt“, so Bloch.

Mit diesem Preis konnte sich Günter Makollus anfreunden und seine Ratskollegen folgten dem Vorschlag. einstimmig. Dies bedeutet auch, dass die Differenz von zwölf Euro bis zur Kostendeckung von 40 Euro von der Gemeinde übernommen werden muss. Dies sind 77 000 Euro, die der Liquidität entnommen werden müssen.

Dieser Preis hat für den Käufer Gültigkeit, und zwar unabhängig davon, für welches Grundstück er sich entscheidet und wie hoch dessen Erschließungskostenanteil ist. Der Preis für die Käufer soll gleich hoch sein.

Nach erster Berechnung auf erschließungsbeitragsrechtlicher Basis ergibt sich für die drei Grundstücke entlang der Straße Am Felde ein Erschließungsanteil von umgerechnet 4,81 Euro pro Quadratmeter und für die vier über die Planstraße erschlossenen Grundstücke ein Anteil von 21,91 pro Quadratmeter. Die Differenz zu dem festgelegten Preis ist dann der reine Kaufpreis, auf den die Käufer dann auch zum Beispiel die Grunderwerbsteuer zu zahlen haben.

Bloch wies noch darauf hin, dass zu den voll erschlossenen Kosten noch die Abwasserbeiträge hinzuzurechnen sind. Bei grundsätzlich zulässiger eingeschossiger Bebauung im gesamten Bereich seien das genau 3,02 Euro pro Quadratmeter. 

 hwb

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