Seniorenzentrum Rehden zieht nach einem Jahr Bilanz

„Alle leisten wirklich gute Arbeit“

+
Auch wenn es jede Menge zu tun gibt: Zeit für ein Foto nahmen sich Mitarbeiter aus allen Teilbereichen des Seniorenzentrums Rehden dann doch. Vor genau einem Jahr zog die erste Bewohnerin in den vollstationären Bereich ein.

Rehden - Von Marcel Jendrusch. Es steht noch gar nicht so lange, dennoch ist es aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken: Das Seniorenzentrum in Rehden. Vor genau einem Jahr nahm die Einrichtung ihren Betrieb auf.

Anneliese Gehlker aus Barver war die erste Bewohnerin im vollstationären Bereich. Lange blieb sie nicht alleine, laut Wiebke Bollhorst, Pflegedienstleiterin für den vollstationären Bereich, sind aktuell 44 Bewohner am Rehdener Mühlenweg zu Hause. „Wir sind seit Mitte des Jahres im Prinzip voll belegt“, sagt Bollhorst.

Insgesamt hat der Bereich unter Trägerschaft von Anna Margareta, Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz, 46 Plätze und teilt sich in drei Wohngruppen zu maximal 15 Bewohnern auf. Eine dieser Gruppen ist als sogenannter „beschützter Bereich“ speziell auf Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zugeschnitten.

Die Aktivitäten sind vielfältig. „Es gibt wöchentliche Spielenachmittage und Gymnastikstunden, alle zwei Wochen gibt es eine Andacht“, führt Bollhorst aus. Gefeiert werde natürlich auch, ein Tag der offenen Tür, das Herbstfest und die Adventsfeier seien hier als Höhepunkte zu nennen.

Das Wohnküchenkonzept kommt bei den Bewohnern besonders gut an. In den zwei Wohnküchen der Einrichtung wird täglich gemeinsam gekocht, hier packen die Senioren kräftig mit an.

Auch die DRK-Bereiche „Tagespflege“ und „Ambulante Pflege“ unter Leitung von Heike Kattelmann und Heidrun Bloch, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Tagespflege betreut von Montag bis Freitag zwölf Senioren. Drei examinierte Altenpflegerinnen, zwei Betreuungskräfte und eine Haushaltskraft kümmern sich um die Gäste.

Große Bedeutung

für die Samtgemeinde

Den täglichen Transport übernehmen zwei Fahrer. Sieben Ehrenamtler bringen jeden Tag zudem das „Essen auf Rädern“ an den Mann oder die Frau.

Auf 80 bis 90 Kunden kommt die Ambulante Pflege. Sie werden von 20 Mitarbeiterinnen, bestehend aus examinierten Krankenschwestern und Altenpflegerinnen, Krankenpflegehelferinnen und Haushaltskräften versorgt. Beide DRK-Bereiche werden zusätzlich von etwa 25 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern unterstützt. In allen Bereichen des Seniorenzentrums sind zudem neue Gesichter gerne gesehen.

Die Bedeutung des Seniorenzentrums unterstreicht auch Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir als Samtgemeinde haben den Bau des Zentrums von Anfang an eng begleitet und waren vom planerischen Konzept überzeugt. Die Erwartungen werden mehr als erfüllt“, äußert sich Bloch erfreut. Es sei gut, die verschiedenen Bereiche unter einem Dach zu haben.

„Ich möchte mich bei den Trägern und vor allem bei den vielen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern bedanken“, so Bloch weiter. „Alle leisten wirklich gute Arbeit.“

Mehr zum Thema:

Lätare-Spende in Verden

Lätare-Spende in Verden

Bargfrede und Eilers arbeiten individuell

Bargfrede und Eilers arbeiten individuell

In diese 10 Berufsgruppen haben die Deutschen Vertrauen

In diese 10 Berufsgruppen haben die Deutschen Vertrauen

Frau stirbt bei schwerem Unfall in Bassen 

Frau stirbt bei schwerem Unfall in Bassen 

Meistgelesene Artikel

Frühlingsmarkt lockt Besucher

Frühlingsmarkt lockt Besucher

24-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

24-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

Polizei ermittelt gegen Bassumer Jugendtrainer

Polizei ermittelt gegen Bassumer Jugendtrainer

Brummi-Fahrer pinkelt an Tankstelle 

Brummi-Fahrer pinkelt an Tankstelle 

Kommentare