Eröffnung der Siebenhäuser Molkerei lockt die Interessierten in Massen

Sehr guter Besuch bestärkt die Familie Johanning

Die Familie Johanning (rechts) nahm am Wochenende viele Glückwünsche zur Eröffnung ihrer Siebenhäuser Molkerei entgegen. Dazu gehörten auch der Rat der Gemeinde sowie die im Bau beteiligten Firmen (unser Bild). - Foto: Benker

Rehden - „Der sehr gute Besuch hat uns darin bestärkt, dass wir nicht so ganz auf dem verkehrten Weg sind. Es war großes Interesse vorhanden.“ Dieses Resümee zog Wolfgang Johanning nach der Eröffnung der Siebenhäuser Molkerei am Wochenende in Rehden.

Er, seine Familie und sein Helferteam hatten alle Hände voll zu tun, um den „Überfall“ zu bewältigen. „Es war aber ein angenehmer Überfall. Er zeigt, dass das Interesse an unserem Angebot groß ist“, Johanning im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Öffnungszeiten: mittwochs, donnerstags und freitags jeweils von 14.30 bis 18.30 Uhr, samstags von 8 bis 12.30 Uhr.

Zur Eröffnung brachte Rehdens Bürgermeister Wilhelm Grelle am Samstag die herzlichsten Glückwünsche des Rates der Gemeinde. „Das alte Gebäude ist zu einem Schmuckstück mutiert, früher war es ein Schandfleck“, sagte Grelle. Es freue ihn, dass die alte Molkerei im Herzen von Rehden „zu neuem Leben erweckt wurde“. Grelle begrüßte, dass einige alte Bestandteile des Gebäudes original belassen worden seien.

Als Geschenk hatte der Bürgermeister eine Eiche im Gepäck. „Wer so etwas verschenkt denkt langfristig“, so Grelle. Die alte Molkerei habe mehr als hundert Jahre existiert. „Möge sie jetzt weitere hundert Jahre Bestand haben“, wünschte er der Familie Johanning,

Wolfgang Johanning weihte seine Gäste kurz in die Entstehungsgeschichte und die Bauzeit ein. „Das Interessante war der Standort und die ersten eigenen Produkte zu probieren“, verriet er. In der Molkerei werde eine transparente Produktion betrieben. Die Erzeugnisse seien zwar nicht biologisch, aber die Milch sei Weidemilch, denn seine Kühe hätten Weideauslauf. Ziel sei es, möglichst viel Milch zu verarbeiten und die Produkte zu vermarkten.

„Aber wir wollen erst einmal langsam anfangen“, sieht er darin auch eine Testphase. Die Verpackung sei noch Handarbeit. Es lohne sich noch nicht, in teure Technik zu investieren. „Auch da wollen wir uns langsam rantasten“, fügte er hinzu. Dass es aber keinen Stillstand geben werde verdeutlichte er. So solle zum Beispiel der Verkaufsraum bistromäßig gestaltet werden mit Stehtischen und Probiermöglichkeiten. „Es ist auch daran gedacht, Kaffee anzubieten“, betonte der Betriebsinhaber.

hwb

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