Skulptur an der B214

Segen für „Guten Hirten“ von Rehden

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Sind mit dem Guten Hirten vor der Rehdener Kirche sehr zufrieden (v.l.) Künstler Marco Wachendorf, Wilhelm Grelle (Bürgermeister Rehden), Wilfried Rommel (Kreissparkasse Diepholz), Wolfgang Johanning (Jagdgenossenschaft Rehden), Dr. Anne-Kristin Schlüsche (Kirchenvorstand), Hermann Grote (Bauhof Rehden), Wilhelm Rohlfs und Stefanie Bunge (Kirchenvorstand), Pastor Dimitri Schweitz.

Rehden – Er ist ein echter Blickfang vor der Kirche in Rehden direkt an der B214 geworden: der „Gute Hirte“. Der Sudwalder Bildhauer Marco Wachendorf hatte die Skulptur in den vergangenen Wochen aus dem Stamm der mächtigen Eiche herausgearbeitet, die viele Jahre vor der Kirche gestanden hatte, im vergangenen Jahr durch einen Sturm aber erheblich beschädigt worden war.

Nachdem die beschädigten Äste aus Sicherheitsgründen entfernt worden seien, sei der Baum nicht mehr ansehnlich gewesen, erläutert Rehdens Bürgermeister Wilhelm Grelle. Statt den Baum komplett zu entfernen, entschied man sich, den Stamm in ein Kunstwerk umzuwandeln. Die Idee dazu hatte Hermann Grote vom Rehdener Bauhof. Das Motiv war schnell gefunden: der biblische Gute Hirte, dessen Namen die Rehdener Kirche trägt.

Mit dem Ergebnis sind Grelle und Pastor Dimitri Schweitz sehr zufrieden. „Er ist sehr gut gelungen“, findet Grelle. Nach den groben Vorarbeiten des Bildhauers mit der Motorsäge habe man sich den Hirten noch gar nicht vorstellen können. „Aber jetzt, wo es fertig ist, sieht es sehr gut aus.“ Auch Pastor Schweitz gefällt das Kunstwerk nach eigener Aussage. Aus der Gemeinde habe er ebenfalls nur positive Rückmeldungen erhalten. Er danke allen, die an dem Projekt beteiligt gewesen seien, so Schweitz.

Jetzt trafen sich der Künstler Marco Wachendorf und die Vertreter der beteiligten Organisationen an der Skulptur, und Pastor Schweitz hielt ein Segenswort für den Hirten. „Er möge lange stehen und den Menschen in unserem Ort, sowie allen, die durch Rehden fahren, einen positiven Gedanken schenken!“, sagte Schweitz.

Zur Finanzierung des Kunstwerks, das nach Angaben des Geistlichen etwa 4000 Euro gekostet hat, haben die Jagdgenossenschaft und Gemeinde Rehden sowie die Jagdgenossenschaft und Gemeinde Hemsloh, die Kreissparkasse Diepholz und einige weitere Spender beigetragen.

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