Schule am Geestmoor, Oberschule Rehden veranstaltet Verkehrstag / Schüler sollen für Gefahren sensibilisiert werden

Jede Menge Spaß mit ernstem Hintergrund

+
Der Überschlagsimulator zählte während des Verkehrstags zu den beliebtesten Stationen. Mit einem richtigen Auto kann wohl jeder auf diese Erfahrung gut verzichten.

Rehden - Aus einem Auto, was auf dem Dach liegt auszusteigen, kann ziemlich lustig sein. Allerdings nur, wenn das Fahrzeug Teil eines Überschlagsimulators ist und auf dem Schulhof der Schule am Geestmoor, Oberschule Rehden steht. Auf der Landstraße sähe das anders aus.

Der Spaß sollte beim Verkehrstag der Schule natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen. Alle zwei Jahre wird dieser in der Bildungseinrichtung veranstaltet. „Wir möchte unsere Schüler für die Gefahren auf der Straße sensibilisieren“, sagt Schulleiter Rainer Fritzsche. Er ist zufrieden, dass die Schülerschaft, das sind rund 240 Kinder und Jugendliche der Klassen fünf bis zehn, und das Kollegium den Tag gut annehmen und mit großem Eifer bei der Sache sind.

In diesem Jahr hatte Lehrerin Cornelia Steffenhagen die Organisation übernommen, im Überschlagsimulator wollte sie dann aber doch nicht Platz nehmen. „Das ist nichts für mich“, sagt sie lachend. Neben der Polizei hatte sie unter anderem Verantwortliche des ADAC, der Feuerwehr, oder der DRK-Rettungswache Rehden eingeladen. Sie alle stellten ihre Arbeit vor, Rettungs- und Feuerwehrwagen konnten genau unter die Lupe genommen werden. Ein Fahrradparcours stand ebenfalls auf dem Programm, Schulassistent Christian Quetschke hatte einen Blick auf die Zweiräder der Mädchen und Jungen und reparierte kleinere Dinge.

Mit einem Laufzettel in der Hand, und in Gruppen aufgeteilt, wurden die einzelnen Stationen besucht, als Anreiz, besonders gut aufzupassen, wurden Gutscheine der Schülerfirma „Reetkolben“ als Preise ausgelobt.

„Die älteren Schüler, vor allem die, die schon einen Rollerführerschein haben, wissen über das richtige Verhalten im Verkehr schon gut Bescheid“, sagte Rainer Fritzsche. Das Augenmerk liege vor allem auf der Verkehrserziehung der jüngeren Schüler. „Beim Sportunterricht in der Dreifeldsporthalle müssen die Schüler die Bundesstraße überqueren. Wir gehen den Weg zwar ein Mal pro Halbjahr mit den Kindern ab und machen auf die Gefahren aufmerksam, aber sensibilisieren können wir nie genug.“

Übertreiben dürfe man es aber auch nicht, deswegen werde der Verkehrstag auch nur alle zwei Jahre an der Schule ausgerichtet. „In der Regel macht jeder Schüler zwei bis drei Verkehrstage während der Schullaufbahn mit – damit ist man bestens für den Straßenverkehr gerüstet“, erklärt Fritsche.

mj

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

DFB-Elf mit zwei Elfmeter-Toren ins EM-Viertelfinale

DFB-Elf mit zwei Elfmeter-Toren ins EM-Viertelfinale

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Meistgelesene Artikel

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Satteldiebstahl in Heiligenrode

Satteldiebstahl in Heiligenrode

Endgültiges Disco-Aus für das „Aero“?

Endgültiges Disco-Aus für das „Aero“?

Norwegischer Urlauber will Benzin holen und "tankt" beim Schützenfest in Stuhr

Norwegischer Urlauber will Benzin holen und "tankt" beim Schützenfest in Stuhr

Kommentare