In der „Schule am Geestmoor“ Oberschule Rehden dreht sich das Berufe-Karussell

„Heute ist alles offen“

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Aufmerksam folgten die Schüler den Ausführungen von Polizeihauptkommissar David Tabeling. Er ist Ausbildungsbeauftragter der Polizeiinspektion Diepholz.

Rehden - In der „Schule am Geestmoor“ Oberschule Rehden drehte sich einmal mehr das Berufe-Karussell für die Klasse 9 der Realschule sowie den achten Jahrgang der Oberschule. Die Hälfte der 60 Schüler wird im Jahr 2016 ihren Abschluss machen. Es wird also Zeit für diese, sich beruflich zu orientieren.

Hilfestellung erhielten sie von zehn heimischen Unternehmen, die den Schülern ihre Betriebe vorstellten. Deren Vertreter sahen sich mit vielen Fragen der Mädchen und Jungen konfrontiert. Was gefällt ihnen besonders an ihrem Beruf? Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich? Dies waren nur zwei Aspekte, die die Schüler interessierten. Erfreut stellten Firmenvertreter und Lehrer fest, dass die Frage nach den Verdienstmöglichkeiten so gut wie gar nicht gestellt wurde, zumindest nicht als erstes.

Laut der Vertreter der ZF Friedrichshafen haben von 13 Schülern acht reges Interesse an dem Beruf gezeigt.

„Wir haben im Vorfeld mit den Schülern ein Testverfahren durchlaufen um festzustellen, wohin es gehen könnte. Wir haben versucht, ihre Stärken und Schwächen herauszuarbeiten“, betonte Manuela Spahr. Die Schulsozialarbeiterin ist federführend für dieses Projekt an der Schule. Unterstützt wird sie von Nils Rohlwing.

„Wir haben 50 Betriebe in unserer Kartei. Die Schüler werden aber nicht in deren Auswahl einbezogen“, verdeutlichte Rohlwing. Aber aus dem Angebot könnten sie schon wählen. Den Schülern würde geraten, dies im Vorfeld mit den Eltern zu besprechen.

Die klassische Berufsorientierung beginne mit dem Elternabend im Mai. „Das Interesse der Eltern war groß. Für sie war dieser Abend ein großer Abwasch“, erläuterte Manuela Spahr. Das jetzige Berufe-Karussell sei der Start in den Finallauf. Zu dessen Vorbereitung hätten auch eine einjährige Kooperation mit der Berufsschule Diepholz sowie der Besuch der Berufsmesse gehört.

Nach den Sommerferien folge der Job-Knigge. Fuchs-Konzepte, ein außerschulischer Anbieter, übe mit den Schülern Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche.

, kam Manuela Spahr zurück zum Berufe-Karussell. Jeder Schüler hatte die Möglichkeit, in vier Vorträgen vier Betriebe kennenzulernen. Gut komme es an, wenn Auszubildende informierten. „Dann erfolgen die Gespräche nahezu auf Augenhöhe“, sagte Spahr.

Neben diesem Berufe-Karussell haben die Schüler die Möglichkeit, die Betriebe während ihrer Praktika kennenzulernen.

hwb

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