Start des Glasfaser-Netzausbaus in „schwarzen Flecken“

Schnelles Internet zuerst für Rehden

Öffentlichkeitswirksamer Spatenstich für das Glasfasernetz in Rehden (von links): Hano Ammo (Bauleiter VPT), Jens Ziegler (stellvertretender Bauamtsleiter Samtgemeinde Rehden), Ralf Lammers (Fachdienstleiter Zentrale Dienste Samtgemeinde Rehden), Andreas Niehaus (GVG Niederlassungsleiter Diepholz), Hartmut Bloch (Samtgemeindebürgermeister Rehden) und Holger Harms (Geschäftsführer VPT Consulting Tiefbau) an der Straße Wähaus-Ehrling. 
Foto: Jansen
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Öffentlichkeitswirksamer Spatenstich für das Glasfasernetz in Rehden (von links): Hano Ammo (Bauleiter VPT), Jens Ziegler (stellvertretender Bauamtsleiter Samtgemeinde Rehden), Ralf Lammers (Fachdienstleiter Zentrale Dienste Samtgemeinde Rehden), Andreas Niehaus (GVG Niederlassungsleiter Diepholz), Hartmut Bloch (Samtgemeindebürgermeister Rehden) und Holger Harms (Geschäftsführer VPT Consulting Tiefbau) an der Straße Wähaus-Ehrling. Foto: Jansen

Rehden – Für die „weißen Flecken“ im Landkreis Diepholz, in denen die Internet-Versorgung schlecht ist und die Übertragungsrate unter 30 Mbit/Sekunde liegt, läuft der Ausbau des Glasfasernetzes durch den Eigenbetrieb „Breitbandausbau Landkreis Diepholz“ bereits. Am Montag startete nun auch der Bau von Glasfaseranschlüssen in den besser versorgten „schwarzen Flecken“. Dafür ist „Nordischnet“ zuständig, eine Marke der GVG Glasfaser GmbH. Start für den Ausbau des Netzes für schnelles Internet in „schwarzen Flecken“ des Landkreises war in Rehden. An der Straße Wähaus-Ehrling trafen sich Vertreter der Firma GVG Glasfaser GmbH, der Samtgemeinde Rehden und der Baufirma VPT Consulting Tiefbau zum symbolischen Spatenstich.

Entlang der Straße wird nun ein Glasfaserkabel im Boden verlegt, von dem aus die Häuser, deren Besitzer einen entsprechenden Vertrag mit „Nordischnet“ geschlossen haben, einen direkten Anschluss bekommen. Voraussetzung für den Ausbau war, dass mindestens 40 Prozent der Eigentümer von Häusern in „schwarzen Flecken“ des Vermarktungsabschnittes einen Vertrag schließen. Sonst würde sich der Ausbau wirtschaftlich für das Unternehmen nicht lohnen. Im Vermarktungsabschnitt 1, der noch Hemsloh, Barver und Wagenfeld umfasst, werden laut „Nordischnet“ mehr als 50 Prozent der Häuser an Glasfaser angeschlossen.

Andreas Niehaus, Niederlassungsleiter der GVG für Niedersachsen: „Experten zufolge verdoppelt sich der Bandbreitenbedarf jährlich –– auch bei Privathaushalten. Grund dafür sind unter anderem Streaming-Angebote von Filmen und Musik, Online-Spiele, Home Schooling, Home Office oder die Vernetzung von intelligenten Haushaltsgeräten, sogenannte ,Smart Home-Anwendungen’. Damit sind Haushalte und Gewerbestandorte, die heute über eine veraltete Kupferkabelanbindung verfügen, morgen bereits unterversorgt. Das gilt auch für Rehden.“

Der Rehdener Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch betonte beim Spatenstich: „Durch den Glasfaserausbau stärken wir die Attraktivität der Gemeinden und jeder einzelne Eigentümer steigert dabei den Wert seiner Immobilie.“

Um die neue und zukunftssichere Infrastruktur zu realisieren, startet die beauftragte Tiefbaufirma VPT Consulting Tiefbau den Ausbau der Glasfasertrasse im Westen Rehdens, von wo aus in östliche Richtung gearbeitet wird. Parallel zu den Haupttrassen werden die Leitungen zu jedem einzelnen Hausanschluss realisiert. Die Glasfaserleitungen bringen so im Gegensatz zu veralteten Kupfer-DSL-Technologien das Highspeed-Internet direkt bis in jedes Haus und jede Wohnung. Holger Harms, Geschäftsführer der Tiefbaufirma VPT Consulting: „Wir gehen davon aus, dass der Ausbau in Rehden bis Anfang 2021 abgeschlossen ist. Im weiteren Verlauf ist der Ausbau in den Gemeinden Hemsloh, Barver und Wagenfeld geplant. Baustart wird dort ab Anfang 2021 sein.“

Derzeit startet die Vermarktung der „schwarze Flecken“ im Abschnitt 3. Dieser umfasst neben den Städten Diepholz und Sulingen die Gemeinden Wetschen und die Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ Bis zum 31. Oktober haben die Bürger dort noch Zeit, einen Vertrag abzuschließen, mit dem der Hausanschluss in der Regel kostenlos ist.

Abschnitt 3: Derzeit startet die Vermarktung der „schwarze Flecken“ im Abschnitt 3. Dieser Bereich umfasst neben den Städten Diepholz und Sulingen die Gemeinden Wetschen und die Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“ Bis zum 31. Oktober haben die Bürger dort noch Zeit, einen Vertrag abzuschließen, mit dem der Hausanschluss in der Regel kostenlos ist. (www.nordischnet.de)

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