Diepholzer Frauen-Flohmarkt in Rehdener Oberschule umgezogen

Schnäppchen in der Oberschule

Der Frauen-Flohmarkt hat in der Oberschule Rehden eine neue Heimat gefunden. Zuvor war er drei Jahre lang im Diepholzer „Haus Herrenweide“ ausgerichtet worden. -  Foto: Mühlke

REHDEN -  Zwar war der Standort neu gewählt, aber das Konzept ging erneut auf. Platz im Kleiderschrank geschaffen und andere Frauen mit preiswerter Sommermode versorgt. Angesprochen fühlte sich die Damenwelt aus dem Landkreis Diepholz und wohl auch darüber hinaus. Unzählige kauflustiger Frauen und einige Tüten tragende Männer tummelten sich über den Tag verteilt in Rehdens Oberschule und waren begeistert vom breitgefächerten Angebot der jüngsten Auflage des Secondhand-Marktes für Frauen.

Bunte Shirts, duftige Blusen, saloppe Jacken, knackige Jeans, kurze und lange Kleider, schicke Schuhe – von Zehentrennern bis Highheels – Taschen, Schmuck, und, und, und. Das Angebot war so breit gefächert, dass viele Besucherinnen ins Schwärmen gerieten. Kein Wunder: Die Kleidung war zwar getragen, aber zumeist in bestem Zustand und zu Preisen erhältlich, die einfach nur glücklich machten. Pullis waren ab einem Euro zu bekommen – für den Designer-Mantel mussten die Damen wesentlich tiefer in die Tasche greifen. „Das ist doch immer noch ein super Schnäppchen“, war sich die zukünftige Trägerin sicher und verstaute das edle Teil in der Einkaufstüte.

An die 60 Verkäuferinnen hatten sich bei Ulrike Herholz-Abeling angemeldet und wollten ihre „Schätze“ an die Frau bringen. Mit von der Partie René Nowack, „unser Mann für alle Fälle und Bodyguard“, der stets zur Stelle war, wenn unter der Klamottenlast die Kleiderständer nachgaben oder Verkaufstische ins Wanken gerieten. Seit drei Jahren organisiert Herholz-Abeling zwei Mal im Jahr einen Secondhand-Markt mit Damenkleidung und Accessoires. Bislang hatte sie als Standort das Soldatenheim „Haus Herrenweide“ in Diepholz gewählt. Dieses steht zurzeit für Veranstaltungen jedoch nicht zur Verfügung.

„Ich bin froh, dass hier in Rehden die Möglichkeit besteht, den Markt weiterleben zu lassen“, sagt Herholz-Abeling.

Auch weiterhin in der Oberschule

Zwar mussten einige Frauen ihre Tische selbst mitbringen, dafür seien die Räumlichkeiten lange nicht so beengt. Aula und Mensa in der Oberschule boten viel Platz zum Schlendern zwischen den Ständen, aber auch, um eine Pause bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder belegten Brötchen einzulegen. Die Abschlussklasse um Klassenlehrerin Ellen Müllner füllte mit der Aktion die Kasse für die diesjährige Abschlussfeier.

Neue Auflage? Auf jeden Fall! Obwohl am Nachmittag der Handel recht schleppend verlief. „Ob das nun am neuen Standort lag, an den vielen anderen Veranstaltungen in der näheren Umgebung oder am tollen Frühlingswetter, weiß ich auch nicht“, resümierte Herholz-Abeling am Ende der Veranstaltung.

Fest steht schon: Im November soll das Shopping-Paradies erneut in der Rehdener Oberschule seine Tore öffnen und dann wollen viele der Verkäuferinnen und Käuferinnen erneut wiederkommen. -  hm

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