Offizielle Verabschiedung

Mit Hartmut Bloch verlässt ein „politisches Schwergewicht“ die Bühne

Viele Geschenke zum Abschied für den Samtgemeindebürgermeister: Edith Siebel (v.l.), Hartmut und Heidrun Bloch, Hans-Hermann Borggrefe und Wilhelm Grelle.
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Viele Geschenke zum Abschied für den Samtgemeindebürgermeister: Edith Siebel (v.l.), Hartmut und Heidrun Bloch, Hans-Hermann Borggrefe und Wilhelm Grelle.

Rehden – Gutes Essen und viele warme Worte des Dankes und der Wertschätzung wurden bei der Verabschiedung von Rehdens Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch am Donnerstagabend in den Ratsstuben serviert. Viele Geschenke gab’s natürlich auch für den Hauptverwaltungsbeamten, der zum 31. Oktober nach 20 Jahren im Amt in den Ruhestand geht, und seine Frau Heidrun.

Gastgeber war der Samtgemeinderat, dessen Vorsitzender und zugleich stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Wilhelm Grelle den Werdegang Blochs und dessen Verdienste für die Samtgemeinde Revue passieren ließ. „Ein politisches Schwergewicht verlässt die Bühne“, sagte Grelle über seinen langjährigen Weggefährten, den er als herausragenden Verwaltungsbeamten bezeichnete. Bloch habe sich in den 20 Jahren als Samtgemeindebürgermeister viel Ansehen und Wertschätzung erworben. „Wer durch die Mitgliedsgemeinden geht, sieht klar deine Handschrift“, so Grelle. Bloch habe die ausgewogene Entwicklung aller Mitgliedsgemeinden immer im Blick gehabt. Grelle attestierte dem scheidenden Samtgemeindebürgermeister großes Geschick bei Verhandlungen – der Disziplin, die ihm in seinem Job nach eigener Aussage am meisten Spaß gemacht hatte.

Mit Landrat Cord Bockhop gehörte ein weiterer Weggefährte zu den Laudatoren. Er charakterisierte Hartmut Bloch als einen Mann, der immer genau wusste, was er wollte, und zielstrebig seinen Weg ging: selbstbewusst, aber nicht eitel, ein Fachmann, aber kein Besserwisser, beherrschend, aber nicht herrschsüchtig, stark führend, aber die Ratsmitglieder immer mitnehmend. Die Wirtschaftsförderung und der Austausch mit Politikern seien immer sein Ding gewesen. Das Miteinander von Samtgemeinde und Landkreis beschrieb Bockhop als gut und vertrauensvoll.

Nach den vielen Worten des Dankes war es schließlich an Hartmut Bloch selbst zu danken: den Kollegen in der Verwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in familiärer Atmosphäre und den Ratsmitgliedern dafür, dass sie ihm einen so großen Handlungsspielraum eingeräumt hatten. „Ein Bürgermeister ist nichts, wenn er nicht mit seinen Räten klarkommt“, so Bloch.

Von sich selbst sagte er, dass er sich immer als Kommunalpolitiker und erst an zweiter Stelle als Verwaltungsbeamter gesehen hat. Das Amt des Samtgemeindebürgermeisters sei ihm darum wie auf den Leib geschnitten gewesen. Die Aufgabe habe ihm immer Spaß gemacht, doch jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um loszulassen.

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