„Blofeld’s Agenten“ begeistern die Zuhörer im Gasthaus Recker / Band stellt neues Projekt vor

Mit rockiger Live-Musik in den Frühling

Rockig in den Frühling: „Blofeld’s Agenten“ begeisterten die Zuhörer in Wetschen unter anderem mit Songs von ZZ Top, INXS oder Deep Purple. - Foto: Brauns-Bömermann

Wetschen - Von Simone Brauns-Bömermann. Was macht echten Rock, Soul, Blues wirklich aus? Das wussten die 150 Besucher der Rocknacht „Rockig in den Frühling“ vermutlich schon vorher. Nachher war es in den Knochen und Köpfen aufgefrischt: Authentizität, wahre Spielfreude, Rebellion, ehrliche Live-Musik und „Kopf-frei-Sounds“.

Die Band „Blofeld´s Agenten“ aus Wardenburg bei Oldenburg berührte die Besucher der Rocknacht im Gasthaus Recker von der ersten Sekunde: Mit ihnen und ihrer Musik waren sie wieder da, die Helden der Jugend und Helden des Jetzt – Gary Moore, Eric Clapton, Deep Purple, The Rolling Stones, Manfred Mann, Jimmy Hendrix, ZZ Top, INXS, Procol Harum, Carlos Santana, Supertramp und Robert Palmer.

Die Band nennt sich seit 2002 „Blofeld’s Agenten“, nach James Bond’ bösem Erzfeind, der die Agenten-Film-Ära durchzieht, gibt sich dadurch ein wenig böseres Image und sind bekennende James-Bond-Fans. Das sind: Jimmy Blume (Gesang, Schlagzeug), Eddy Behrens (Gesang, Rhythmusgitarre, Blues Harp, Keyboards), Reinhard Schoon (Gesang, Sologitarre), Peter Kracke (Gesang, Bass) und Kalle Seghorn (Hammond-Orgel, Klavier, Keyboards, Gesang).

Dass die Band wieder in die Region kam, nachdem sie 2015 bereits am „Schäferhof“ in Stemshorn den Frühling rockig begrüßte, war einer Kette von Kommunikation geschuldet: „Wir wollten einfach tanz- und rockbare Musik auch für die ältere Generation mit dem gewissen Feeling wie in der Hitclub-Ära anbieten“, so die Initiatoren Gerd Pleister und Ulrich Heitmann (wir berichteten). „Dann haben wir Ernst Völkening vom ,KulturBunt Lemförde‘ angerufen und die Band war schon fast gebucht“. „Blofeld‘s Agenten“ spielte schon mehrfach auf der Maiwoche in Osnabrück, in Münster und natürlich rund um Oldenburg und an der Küste regelmäßig. Drei Sets folgen mit ewigen Klassikern zwischen „Cocain“ und „Brown Sugar“. Alle Musiker spielen und singen, vier singen ihre Protagonisten solo. Reinhard Schoon ist Jimmy Hendrix zu „Hey Jo“, Peter Kracke mimt Mick Jagger und „Jumpin‘ Jack Flash“ von den Rolling Stones. Eddy Behrens trägt das auf der Brust, was alle im Publikum diesen Abend denken, „Too old to die young“, und covert Robert Palmers „Bad case of loving you“ oder den Walking-Blues von Elmore James „Talk to me baby“.

Ein Dancefloor für echte Rockfans entstand in Wetschen mit einem Quintett, dass das Feeling ohne Wehmuts-Geplänkel von vergangenen Zeiten ins Hier und Jetzt transferiert und mit dem Publikum abfeierte. „Wir haben noch ein recht neues Projekt. Filmausschnitte und Live-Musik vor der legendären Route 66, der 3939,67 Kilometer langen Straße von Chicago, Illinois, nach Santa Monica in Kalifornien“, verrät Eddy. „Vielleicht besuchen wir euch damit einmal hier in der Region. Am besten in einem Kinosaal mit Leinwand und Bühne davor.“

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