Ticketverkauf läuft weiter

Zu viele Unsicherheiten: Organisatoren von Rock am Kellenberg verschieben Open Air auf 2022

Die AC/DC-Tribute-Band „We Salute You“ auf der Bühne.
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Auf die Show der AC/DC-Tribute-Band „We Salute You“ müssen die Rock-Fans noch etwas länger warten. Das für September geplante Open Air Rock am Kellenberg wurde auf nächstes Jahr verschoben.

Das für den 11. September geplante Open Air Rock am Kellenberg in Hemsloh wurde auf den 10. September 2022 verschoben.

Hemsloh/Wagenfeld – Sie hatten lange die Hoffnung, dass die steigenden Impfzahlen eine Großveranstaltung unter freiem Himmel im Herbst möglich machen würden, doch jetzt mussten die Macher des für den 11. September geplanten Rock am Kellenberg doch die Reißleine ziehen. Die Delta-Variante des Corona-Virus und ihre noch ungewissen Auswirkungen haben ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Open Air ist allerdings nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. „Rock am Kellenberg rockt erst 2022, dann aber richtig!“, verspricht das RAK-Team.

Die Enttäuschung ist natürlich groß, doch weit davon entfernt, jetzt Trübsal zu blasen, sprüht das Quartett weiterhin vor Tatendrang und hat den Blick schon fest auf den 10. September 2022 gerichtet. Den Sommer über werde man es etwas ruhiger angehen lassen, berichtet Gerald Funke. Aber im Herbst wollen die Vier mit den Vorbereitungen wieder voll durchstarten.

Das Grundgerüst des Open Air im kommenden Jahr steht, die AC/DC-Tribute-Band „We Salute You“, „The Travelling Stone“ aus Osnabrück und der Lila Bedford für die DJ-Party nach dem Konzert haben laut Veranstalter bereits zugesagt, dass sie auch 2022 zur Verfügung stehen. Angedacht ist, dass noch ein weiterer Act dazukommt, diesbezügliche Gespräche laufen aber noch.

Die Entscheidung zur Absage war gefallen, nachdem sich die Organisatoren in den vergangenen Tagen mit Mitarbeitern der Samtgemeinde Rehden, der Feuerwehr Hemsloh, dem Landkreis Diepholz, der Polizei und der Firma Protector Security aus Twistringen getroffen hatten, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, wie Rock am Kellenberg in diesem Jahr doch noch umgesetzt werden könnte. Ein Hygienekonzept inklusive des Angebots von Corona-Schnelltests vor Ort hatte das RAK-Team schon ausgearbeitet.

Rockkonzert mit Maskenpflicht für Veranstalter keine Option

Alle Experten seien sich einig gewesen, dass eine vierte Welle kommt. Wie schlimm diese aussehen werde, könne noch niemand sagen, sicher sei jedoch, dass es zu erheblichen Einschränkungen kommen würde, so die Organisatoren. Schon unter den aktuellen Bedingungen wäre der Open-Air-Besuch für die Fans des klassischen Rock mit umfangreichen Kontrollen, Maskenpflicht und Abstandsregelungen verbunden gewesen. Aber Rockkonzert mit Maske? Das verspricht wenig Spaß. Die zu erwartenden Einschränkungen möchte das RAK-Team weder dem Publikum noch sich selbst zumuten. „Wir haben alles versucht, aber leider können wir unter den aktuellen Umständen das Open Air nicht so gestalten, wie wir es geplant haben“, so die Macher. „Die Gesundheit und die unserer Künstler, Mitarbeiter, Dienstleister und aller anderen Beteiligten hat für uns oberste Priorität.“

Die Begeisterung für ihr Projekt lassen sich die vier Organisatoren nicht nehmen, weil sie sich damit einen Traum erfüllen, aber auch, weil sie in den vergangenen Monaten von vielen Seiten Unterstützung erfahren fahren: von den beteiligten Gemeinden und dem Landkreis Diepholz, vielen Sponsoren und den Anliegern, die ihre Flächen zur Verfügung stellen. Und von den Fans des klassischen Rock, die dem RAK-Team mit ihrem Ticketkauf gezeigt haben, dass es auf dem richtigen Weg ist. Nach einer Delle zu Jahresbeginn, als die Corona-Welle auf ihrem Höhepunkt war, sei der Verkauf zuletzt wieder gut gelaufen, berichtet Heinz Funke. Sogar aus Süddeutschland, Dänemark und den Niederlanden seien Tickets geordert worden.

Das RAK-Team hatte angekündigt, eventuelle Gewinne aus ihrem Open Air einem wohltätigen Zweck zukommen zu lassen. Da das nun noch ein bisschen dauert, hat sich das Quartett entschlossen, einen Teil der Ticketeinnahmen – einen vierstelligen Betrag – schon jetzt dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zu spenden.

Ticketverkauf für Rock am Kellenberg läuft weiter

Der Ticketverkauf läuft unterdessen über die Homepage von Rock am Kellenberg und die bekannten Vorverkaufsstellen weiter. Alle bereits verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Wer sein Ticket dennoch zurückgeben möchte, kann das bis zum 1. September dieses Jahres gegen Erstattung des vollen Kaufpreises tun. Dazu einfach das Ticket mit Namen, Adresse und Telefonnummer sowie der Bankverbindung an Rock am Kellenberg, Rosenweg 2, 49419 Wagenfeld schicken. Der Kaufpreis werde dann umgehend auf die angegebene Bankverbindung überwiesen, so die Veranstalter.

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