Baugebiete in Rehden wachsen nach und nach / Große Nachfrage nach Bauplätzen

Reservierung ist nicht gleich Verkauf

Die Baugebiete in Rehden sind begehrt. Im Neubaugebiet Schulstraße sind alle Grundstücke mindestens reserviert. Foto: Schubert

Rehden - Von Anja Schubert. Rehden wächst und wächst. Die Baugrundstücke in der Samtgemeinde erfreuen sich einer ungebrochen großen Nachfrage. Im Neubaugebiet Schulstraße ist die Vorvermarktung schon seit Längerem abgeschlossen, das Baugebiet inklusive geteerter Baustraße seit dem Frühjahr baureif erschlossen.

Und doch tut sich in Sachen Bebauung sehr wenig - wundern sich jedenfalls Einwohner der Samtgemeinde, dass Ein- und Mehrfamilienhäuser nicht wie Phoenix aus der Asche schießen.

Lediglich auf drei von 20 Baugrundstücken ist derzeit eine Bautätigkeit zu beobachten. „Alle 20 Grundstücke sind reserviert. Das heißt jedoch nicht, dass alle schon verkauft sind“, gibt Ralf Lammers von der Samtgemeinde Rehden für Nichthäuslebauer auf Nachfrage ein wenig Nachhilfe.

Die gezeichneten Reservierungen würden nach und nach abgearbeitet, der konkrete Verkauf der Grundstücke sei auf mehrere Jahre verteilt. „Wir haben seinerzeit mit solch einer Interessentenflut nicht gerechnet“, blickt Lammers noch einmal zurück.

„Normalerweise ist immer nur ein Teil an Grundstücken reserviert, der Rest wird nach und nach verkauft. Das war hier angesichts der großen Nachfrage anders“, blickt er auf die Warteliste mit rund 40 Interessenten. Hinzu käme, dass nach einem Grundstückserwerb eine Bebauung erst binnen drei Jahren erfolgen müsse. „Junge Familien müssen für den eigentlich Bau vielleicht erst noch etwas sparen und die Finanzierung sichern.“, vermutet Lammers.

Auch der angesichts von Mangel an qualifiziertem Personal immer größer werdende Vorlauf im Handwerk und bei den Baufirmen könne ein Grund für einen späteren Baustart sein.

„Sechs weitere Grundstücke sind im Gebiet Schulstraße III verkauft, für drei davon liegt ein Bauantrag vor. Da wird es spätestens im Frühjahr losgehen“, ist sich der allgemeine Vertreter von Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch sicher.

Für die restlichen Grundstücke soll im kommenden Jahr ebenso der Verkauf abgewickelt werden wie für einen vierten Bauabschnitt mit acht Bauplätzen, den man angesichts der großen Nachfrage bereits erweiternd hinzugenommen habe.

Für eine erneute Ausweitung sei eine weitere Fläche im Süden der Ortschaft anvisiert, die Ende 2020 / Anfang 2021 baureif sein werde. „Kontinuität wie wir sie auch beim dritten Bauabschnitt Schulstraße im Verkauf haben, ist gut für die Samtgemeinde und für das Handwerk“, schätzt Lammers die Entwicklungen ein.

Auch in den übrigen Mitgliedsgemeinden Hemsloh, Dickel und Barver halte der Bauboom unverändert an, auch dort gebe es größtenteils Wartelisten für Kaufinteressenten.

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